Alle Jahre wieder - Heuschnupfen

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Kaum ist der Winter vorbei, fangen bei vielen schon wieder an die Nasen zu laufen. Es ist Heuschnupfen-Zeit! Fast 2/3 der Deutschen leiden an ewig juckenden Augen, Triefnasen, häufigen Nies-Attacken und unruhigem Schlaf. Verursacht werden diese Symptome durch den Heuschnupfen.

Heuschnupfen, was ist das?

In der Umgangssprache wird der Heuschnupfen oftmals mit einer Pollenallergie gleichgesetzt. Im Grunde ist der Heuschnupfen ein Symptom, einer durch Pollen ausgelöster Allergie. Diese Überempfindlichkeit ist die meistverbreitete Allergie der Gesamt-bevölkerung. Bestimmte Pollen reizen die Nasenschleimhaut und lösen eine Entzündung aus. Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf die Allergene des Blütenstaubs. Es verwechselt die Pflanzenpollen mit Krankheitserreger und will diese bekämpfen. Da die auslösenden Pollen nicht ganzjährig durch die Luft schwirren, wird die Pollenallergie auch „saisonale allergische Rhinitis“ genannt.

Wie der Heuschnupfen entsteht, ist nicht eindeutig geklärt. Die Ursache dafür, dass manch einer in der Pollen-Hochsaison sich ohne Taschentücher nicht mehr vor die Tür traut und ein anderer rein gar nichts von den feinen Blütenstaub-Körnchen spürt, konnte noch nicht exakt bestimmt werden. Es scheint, als handelt es sich bei der Entstehung einer Pollenallergie um eine Kombination von genetischen und hygienischen Faktoren.

Typische Symptome des Heuschnupfens

Ständig läuft die Nase, der Dauerschnupfen erschwert die Atmung und macht einen träge. Durch den Kontakt mit den Pollen schwillt die Nasenschleimhaut an und ist entzündet. Hinzu kommen Reaktionen der Bindehaut der Augen, wie beispielsweise eine Schwellung und erhöhte Empfindlichkeit. Oft tränen die Augen, sind schmerzhaft und brennend. Die Beschwerden halten sich oft lange und wirken sich auf die Schlafqualität der Betroffenen aus. Bakterielle oder virale Infekte können sich manifestieren. Bei fehlender Behandlung kann eine Entzündung „wandern“. Kommt es beispielsweise bei einer Pollenallergie zu starkem Husten oder Atemnot, so sind das Anzeichen dafür, dass auch die Atemwege beeinträchtigt sind. In manchen Fällen kann es dadurch zu allergischem Asthma kommen.

Wann fliegt was?

Je nach Monat fliegen unterschiedliche Pollen durch die Luft. Grundsätzlich sind ständig unterschiedliche pflanzliche Allergene unterwegs. Bereits ab Januar fliegen die ersten Baumpollen der Erle los. Ab März fangen Weiden, Eschen, Pappeln und Ulmen an zu blühen. Die Buche und die Eiche blühen sogar bis in den Mai hinein.
Im Sommer sind Gräser die Hauptauslöser einer Pollenallergie, sie fliegen von Mai bis Ende August, oder sogar noch länger. Die am häufigsten vorkommenden Gräserpollen sind das gewöhnliche Knäuelgras, das gewöhnliche Ruchgras und das deutsche Weidelgras.
Auch im Winter bleiben einige Allergiker nicht verschont. Je nach Witterung wirbeln im November noch die letzten Gräserpollen durch den Wind und im Dezember können schon wieder die ersten Bäume anfangen zu blühen.

Der Pollenflug ist also immer abhängig von der Saison. Des Weiteren unterscheidet sich die Intensität je nach Region und Tageszeit. Lebst Du zum Beispiel in der Stadt, dann spürst Du abends eine Verschlimmerung Deiner Symptome. Auf dem Land hingegen ist die Pollenkonzentration am Morgen deutlich höher. Achte also darauf, entweder morgens oder abends zu lüften, je nachdem wo Du wohnst.

Der ZIMPLY NATURAL Pollenflugkalender

Slide Januar
Januar
Hasel, Erle, Zypresse (schwach)

Durch milde Temperaturen beginnen
schon die ersten Frühblüher im Januar
ihre Pollen zu verbreiten.

Slide Februar
Febraur
Hasel, Erle (mäßig-stark)
Esche, Pappel, Ulme (schwach)

Besonders in Suddeutschland spüren einige Allergiker schon die ersten Symptome.

Slide März
März
Hasel, Erle, Pappel, Ulme (stark)
Weide, Esche, Birke (mäßig-stark)

Bei Hasel und Erle ist nun der Höhepunkt erreicht. Weide, Esche und Birke legen jetzt erst los.

Slide April
April
Weide, Pappel, Birke, Esche (stark)
Buche, Eiche (mäßig-stark)
Gräserpollen (schwach)

Hochsaison für Esche und Birke.
Die ersten Gräserpollen befinden sich im Anfangsstadium.

Slide Mai
Mai
Gräser, Buche, Eiche (stark)
Birke, Weide (mäßig-stark)
Roggen (schwach)

Es befinden sich immer mehr Gräser in der Luft. Der Roggen beginnt zu blühen, wohingegen der Pollenflug der Birke langsam nachlässt.

Slide Juni
Juni
Roggen, Weizen, Sauerampfer, Gräser (stark)
Wegerichgewächse, Brennnessel (mäßig-stark)

Baumpollen befinden sich beinahe keine mehr in der Luft, dafür werden es immer mehr Gräserpollen.

Slide Juli
Juli
Wegerichgewächse, Gräser (stark)
Beifuß, Sauerampfer (mäßig-stark)

Im Juli haben die Gräserpollen Hochsaison.

Slide August
August
Beifuß, Ambrosia (stark)
Gräser, Wegerichgewächse (mäßig-stark)

Eigentlich fliegen nur noch Beifuß- und Ambrosiapollen durch die Luft und die meisten Allergiker können wieder durchatmen.

Slide September
September
Ambrosia (stark)
Beifuß, Gräser (mäßig-stark)

Nur noch vereinzelte Allergiker reagieren auf die Pollen der Ambrosia.

Slide Oktober
Oktober
Gräser, Ambrosia (schwach)

Der Flug der Pollen beruhigt sich zum Ende des Jahres.

Slide November
November
Gräser (schwach)
Nur ein paar Gräserpollen fliegen bis in den November hinein. Brennnesselpollen können aber auch jetzt noch die ein oder andere Nase noch kitzeln.
Slide Dezember
Dezember
Hasel, Erle (schwach)

Ganz vorhersehbar ist der Pollenflug nie.
Bei einem besonders mildem Winter können jedoch auch schon im Dezember die ersten Hasel- und Erlenpollen fliegen.

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Risikofaktoren

Umgebungsfaktoren wie Abgase und Schadstoffe aus dem Straßenverkehr können den Heuschnupfen verschlimmern. Auch Rauchen wirkt sich negativ auf die Allergie aus und kann die Symptome verschlimmern. Die Schadstoffe stressen die Schleimhäute und haben einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Pollenallergie. Sie können deren Voranschreiten begünstigen.

Therapie: Was tun gegen Heuschnupfen

Einige Webseiten listen die Hauptblütezeit der verschiedenen Gräser und Bäume im Detail auf. In gewissem Maße kann man als Allergiker seine Aktivitäten nach diesen Kalendern richten. Joggen und andere Sportarten im Freien sollte man beispielsweise je nachdem, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt, auf den Morgen oder den Abend verschieben.

Um die Nase vor dem Austrocknen zu bewahren, kann ein Nasendampfbad helfen. Dies ist ganz einfach Zuhause durchzuführen. Du brauchst nur in einem Topf etwas Wasser zu erhitzen und den Wasserdampf in dein Gesicht dampfen lassen. Atme für einige Zeit die warme Luft ein, um die Schleimhäute zu befeuchten. Für einen stärkeren heilenden Effekt hilft es Teebeutel (Kamille, Minze oder Salbei), oder ätherische Öle in das Wasser zu geben. 

Bei gereizten, juckenden Augen können feuchte und kühle Umschläge helfen, die Schwellung zu lindern. Lege auch hier zuvor Kamillenteebeutel in Wasser, um deine entzündeten Augen zu entspannen. Die Behandlung mit einfachen Hausmitteln ist schnell und leicht anwendbar. Solltest Du jedoch starke Symptome haben, solltest Du Dir überlegen einen medizinischen Rat einzuholen.

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Über die Autorin

Anemone

Anemone Kümmel studiert Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen an der Hochschule Neu-Ulm. Anemone ist verantwortlich für die Bereiche Social Media und Customer Service. Ihr fundiertes Wissen im Bereich der Naturheilkunde zusammen mit ihrer Kreativität im Bereich des Marketings machen Sie zu einem wertvollen Teil von ZIMPLY NATURAL.

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Categories: KÖRPER & BESCHWERDEN