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Punica granatum
Granatapfel

Granatapfel: Die Frucht der ewigen Jugend

Granatapfel gilt als die Pflanze der Liebesgöttin selbst. Er wird in unserem Kulturkreis mit dem Schoß der heiligen Mutter Maria in Verbindung gebracht. Er gilt als das Fruchtbarkeitssymbol der Kunst, steht für Macht Schönheit und ewiges Leben. Sein Name leitet sich von lat. Granum = Korn ab und bezieht sich auf das körnige Innere des Granatapfels. Viele sehen in einem aufgeschnittenen Granatapfel die Analogie zu einem frischen, sich vermehrenden Zellhaufen und bringen ihn damit direkt mit der Idee von Leben, Geburt und Entstehung in Verbindung. Ursprünglich stammt der Granatapfel aus dem Gebiet des heutigen Iran, Afghanistan und Nordindien. 

Heute wird er im ganzen Mittelmeergebiet angebaut. In der Heilkunde wird Granatapfel vor allem als Östrogenquelle verwendet. Aber auch bei Prostataproblemen bis hin zu Prostatakrebs hat der Granatapfel in diversen Studien der letzten Jahre eine positive Wirkung gezeigt. Er soll vor Prostatakrebs schützen und Rezidive verzögern. Bei anderen Krebsarten wie Leukämie hat Granatapfel eine positive Wirkung gezeigt. Die Krebszellen bilden sich wieder zurück oder werden einem kontrollierten Zelltod entgegengeführt.

3 Fakten zum Granatapfel

Wusstest Du, dass...

... ein Großteil der importierten Granatäpfel für die Kosmetik-Herstellung verwendet wird?

... Granatapfelkerne noch heute zum Färben von Teppichen benutzt werden?

… Granaten und der Granatapfel sich die Wortherkunft teilen?

Pflanzensteckbrief von Granatapfel

Botanischer Name:Punica granatum
Pflanzenfamilie: Weiderichgewächse
Weitere Bezeichnungen: Grenadine, Paradiesbaum
Blütezeit: Juli (in Europa)
Erntezeit: August bis Oktober
Standort: warm, vollsonnig
Herkunft:Vorderasien
Blütenfarbe:orange
Blütenform: trichterförmig
Blattfarbe: hellgrün
Blattform: oval
Blatteigenschaften:glatt
Bodenart: durchlässig
Bodenfeuchte: frisch bis mäßig feucht
ph-Wert: schwach sauer bis neutral
Kalkverträglichkeit: mittel
Nährstoffbedarf: hoch
Giftigkeit: Wurzel und Rinde stark giftig, Frucht ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Punica granatum

Granatapfel ist hormonhaltig. Seine Phytoöstrogene werden als Verjüngungskur und bei schwachen Wechselthematiken eingesetzt.

Granatapfel wird zur Krebsprophylaxe eingesetzt. Seine Antioxidantien wie Polyphenole haben bei verschiedenen Krebsarten hemmende Effekte auf das Wachstum und fördernde Effekte auf den Zelltod und die Gefäßneubildungen gezeigt.

Granatapfel wird zur Hautpflege eingesetzt. Durch die einmalige Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe wirkt Granatapfel auf die Haut verjüngend, pflegend und entzündungswidrig. Bei Hauterkrankungen wie Akne wird deshalb oft und gerne verwendet.

Granatapfel hat eine hervorragende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem. Studien haben ergeben, dass das Trinken des Granatapfelsaftes die Durchblutung des Herzmuskels verbessert und den Blutdruck senkt.

Was ist Granatapfel?

Der Granatapfel ist ein ca.1-5m hoher Großstrauch oder Kleinbaum mit vier-sechskantigen, später rundlichen Zweigen und graubrauner Rinde. Er stammt höchstwahrscheinlich aus dem vorderasiatischen Raum. Sei Name Punica granatum erinnert an das antike Punien, wie Tunesien früher genannt wurde. In unseren Breiten ist der Granatapfel als Kübelpflanze anzutreffen, da er nicht winterhaft ist und untergestellt werden muss.

Die Pflanze hat eine große Geschichte und spielt schon in der griechischen Mythologie eine Rolle, als Hades der Gott der Unterwelt seiner späteren Frau Persephone 3 Granatapfelkerne in den Mund legte damit sie was gegessen habe. Die Vereinbarung mit ihrer Mutter Demeter, der Fruchtbarkeitsgöttin lautete, dass Persephone, sollte sie etwas essen, auch in der Unterwelt verweilen müsse.

Spannend an diesem Bild ist der Bezug zum Hades, der Welt der Toten und Demeter, der Fruchtbarkeitsgöttin und Herrin des Ackerbaus.
Das Bild handelt also viel von Leben, Werden und Vergehen und Unsterblichkeit. Granatapfel gilt seit jeher als Frucht ewiger Jugend. Viele ihrer heutigen, modernen Anwendungsgebiete geben das wieder.

Punica granatum Inhaltsstoffe

Beim Granatapfel enthalten diverse Pflanzenteile verschiedene Wirkstoffe. Jedoch ist nur die Granatapfel-Frucht essbar. Die anderen Pflanzenteile spielen eine große Rolle bei der Zubereitung von Arzneimitteln bzw. der Herstellung von Kosmetika.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe im Granatapfel:

In der Schale findest Du:

Im Kernöl findest Du:

In den Samen findest Du:

Im fleischigen Samenanteil findest Du:

Granatapfel: Wirkung für Körper und Geist

Der Granatapfel ist ein wahrer Jungbrunnen für Körper und Geist. Seine Wirkung ist legendär.  Er enthält Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium, die der Körper für seinen Zell-, Energie- und Nervenstoffwechsel braucht.

Seine enthaltenen Antioxidantien wie Vitamin C, Polyphenole, Flavonoide und Anthocyane dienen als Radikalfänger, schützen so vor oxidativem Stress an der Zellmembran und haben einen bedeutenden Anteil an seiner verjüngenden Wirkung und wirken damit auch präventiv bei Krebserkrankungen. Auch die Cerebroside wirken in diese Richtung. Nur regenerieren sie vor allem das Nervensystem und helfen dabei Schäden an diesem zu reparieren.

Diese antioxidative Wirkung bedingt zusätzliche gute Ergebnisse bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Problemen. Die Patienten einer Metastudie konnten innerhalb eines Jahres durch Granatapfelsaft erfolgreich ihren systolischen, wie auch diastolischen Blutdruck reduzieren, die Durchblutung des Herzmuskels erhöhen und vorhandene Ablagerungen in den Halsschlagadern um bis zu 35% reduzieren!

Da der Granatapfel östrogenartige Stoffe enthält hat er eine harmonisierende Wirkung bei leichten Wechseljahrsbeschwerden. Außerdem hat man bei diesen Phytoöstrogenen eine krebswachstumshemmende Wirkung bei östrogenabhängigen Tumoren festgestellt. Studien hinsichtlich der Wirksamkeit von Granatapfel bei Prostataproblemen haben den Verdacht erhärtet, dass der prostataspezifische PSA-Wert positive Reaktionen auf Behandlungen mit Granatapfel zeigte. Abschließende Studien stehen jedoch noch aus.

Das Öl seiner Kerne ist ausgesprochen entzündungshemmend. Äußerlich angewendet hat das Granatapfelöl eine sehr gute Wirkung auf die Haut. Er fördert die Regeneration, ist entzündungswidrig und verbessert das Hautbild. Selbst bei Akne zeigt es eine gute Wirkung und verbessert das Hautbild.

Durch seine hohe antioxidative Wirkung auf den Organismus beschreiben die Menschen auch ein deutlich gesteigertes Wohlgefühl. Und in einem gesunden Körper, wohnt auch eine zufriedene Seele.

Eigenschaften von Punica granatum

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Granatapfel

Da Granatapfel eine wahre Schatzkiste an Inhaltsstoffen ist, sind auch seine Anwendungsgebiete breit gefächert. Allgemein formuliert ist Granatapfel eine allumfassende Gesundheitskur für den Körper. Selbstverständlich hat er aber medizinische Indikationen, bei denen er traditionell therapeutisch eingesetzt wird.

Granatapfel bei Akne

Akne ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. Sie geht mit starker Pickelbildung und dem Entstehen von Narben einher. Granatapfelöl kann durch seine entzündungswidrigen Polyphenole und Anthocyane eine deutliche Verbesserung des Krankheitsgeschehens bewirken und fördert die Regeneration der vernarbten Haut.

Granatapfel bei Wechseljahresbeschwerden

Die in Granatapfel enthaltenen Östrogene sind eher schwach. Daher wird er gerne in der Phase der Prä-Menopause eingesetzt, um leichte Frühsymptome des Wechsels abzumildern. Bei stärkeren Symptomen sollten andere hormonwirksame Pflanzen dazu genommen werden. Jedoch ist die positive Gesamtwirkung des Granatapfels gut geeignet, um mit Wohlbefinden und Gesundheit durch diese Phase zu gehen. In Kosmetikserien wird der Granatapfel sehr gerne für die Haut der Frau nach der Menopause empfohlen.

Granatapfel beim Abnehmen

Granatapfel wird für Diäten gerne empfohlen. Er bietet eine Unmenge an Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die für den Stoffwechsel hervorragend sind. Gerade die Antioxidantien optimieren den Zellstoffwechsel und fahren ihn hoch. Die enthaltenen Anthocyane wie z.B. Myrtillin, das seinen Namen von der Blaubeere hat, sind bekannt dafür die Bauchspeicheldrüsen-Funktion anzuregen und so die Verdauung zu verbessern – ein Effekt, der gerade bei Diäten sehr willkommen ist.

Punica Granatum bei Herz-Kreislauf-Problemen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor auf Platz eins der Todesursache in den Industrienationen. In einer Metastudie wurde festgestellt, dass Granatapfelsaft über ein Jahr hinweg getrunken enorme, positive Effekte auf das Herzkreislaufsystem hat. Bei den Patienten der Studien sanken sowohl der diastolische wie auch systolische Blutdruck und die Durchblutung des Herzmuskels wurde signifikant verbessert. Am beeindruckendsten war allerdings, dass die Gefäßablagerungen im Bereich der Halsschlagadern im Rahmen einer Arteriosklerose um 35% zurückgingen. 

Granatapfel für den Hormonhaushalt

Bei geringen hormonellen Schwächen ist Granatapfel eine gute Wahl. Seine östrogenartigen Phytohormone regulieren hier sanft, fördern das Wohlbefinden und reduzieren oxidativen Stress. Auch für Männer ist der Granatapfel eine Überlegung wert. In der Naturheilkunde wird er auch beim starken Geschlecht zur Verbesserung des Allgemeinbefindens und wegen seiner antioxidativen Eigenschaften genutzt. Er reduziert die Wirkung von Stresshormonen und enthält Steroide die der Körper als Grundbaustein für Nebennierenrindenhormone nutzen kann.

Granatapfel präventiv als Krebsvorsorge

Als hervorragende Quelle für Antioxidantien wie z.B. Vitamin C ist Granatapfel grundsätzlich für das Thema Krebs interessant. Seinen Wert als präventives Mittel erhält er durch die Wirkungen von Anthocyanen, Polyphenolen, Ascorbinsäure und Flavonoiden. Aber auch bei der Behandlung von Krebserkrankungen hat der Granatapfel gute Wirkungen bewiesen. In diversen Studien zeigte er seine positive Wirkung bei östrogenabhängig wachsenden Mammakarzinomen. Seine Phytoöstrogene blockierten hier die krebsfördernde Wirkung von Östrogen und halfen so das Wachstum zu bremsen. Außerdem zeigte sich ein positiver Effekt auf die tumorbedingte Neoangiogenese, also die Neubildung von Blutgefäßen mit deren Hilfe der Krebs versucht sich zu ernähren. Diese Gefäßneubildung wurde gehemmt und die Ausbreitung des Tumors somit gebremst. Bei Lymphkrebszellen konnte man beobachten, dass sie auf die enthaltenen Polyphenole entweder mit Rückbildung zu einer gesunden Zelle reagierten oder vermehrt den kontrollierten Zelltod einleiteten.

Hinweise zur Verwendung von Granatapfel

Granatapfel kann regelmäßig als Frucht Bestandteil des morgendlichen Frühstücks sein. Entweder man trinkt Granatapfelsaft zum Frühstück dazu oder streut die ausgelösten Kerne über das Müsli. 

Auch bei biologischer Tageskosmetik gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Produkten, die für die alltägliche Anwendung gedacht sind. 

Gerade wenn man die antioxidativen Langzeiteffekte für Haut und Körper nutzen möchte, sollte man den Granatapfel regelmäßig zu sich nehmen oder anwenden. Unerwünschte Wirkungen konnte bisher auch in Studien nicht festgestellt werden.

Punica granatum in der Schwangerschaft & Stillzeit

In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Spurenelementen und Vitaminen für die Schwangere drastisch an. Granatapfel gilt als ausgesprochen gesund für Schwangere und wird im Iran traditionell empfohlen. Dem Verzehr von Granatäpfeln in der Schwangerschaft steht nichts entgegen.

Granatapfel bei Pillen-Einnahme

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Wirkung der Pille durch Granatapfel nicht beeinflusst wird. Die Dosierung der in der Pille enthaltenen Hormone sind dafür zu hoch.

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