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Coffea
Kaffeestrauch

Kaffeestrauch: Die Heilpflanze für empfindliche Sinne

Der Kaffeestrauch hat eine große Karriere hinter sich. Im 17. Jahrhundert hat er seinen Weg zu uns gefunden. Er war zu Beginn jedoch ausschließlich der reichen Oberschicht vorbehalten. Kaffee setzte sich allerdings schnell durch und wurde ein Getränk für die Massen. Aus Schriftquellen in der Schweiz geht hervor, dass der herrschende Adel das Umgreifen der ‚Kaffeesucht‘ in der einfachen Bevölkerung zwar mit Bedenken beobachtete, dann jedoch tolerierte, da diese Sucht die Bevölkerung leistungsfähiger und wacher zu machen schien!

5 Fakten zum Kaffeestrauch

Wusstest Du, dass...

... Kaffee das meistgetrunkene Heißgetränk in Deutschland ist? Pro Kopf werden durchschnittlich 164 Liter getrunken!

... das Kaffeeland Italien nicht mal unter den Top 13 beim weltweiten Pro-Kopf-Verbrauch liegt?

... der Kaffeestrauch unter optimalen Bedingungen bis zu 8m hoch werden kann?

… das wirksame Alkaloid Coffein aus dem Kaffee identisch mit dem Teein aus der Tee-Pflanze ist

Pflanzensteckbrief vom Kaffeestrauch

Botanischer Name:Coffea arabica
Pflanzenfamilie: Rötegewächse (Rubiaceae) auch Krappgewächse
Weitere Bezeichnungen: --
Blütezeit: April bis Mai
Erntezeit: September bis Dezember (Nordhalbkugel)
Standort: heller Ort ohne Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit 50%, Temperaturen zwischen 18 bis 22 Grad
Herkunft:ursprl. Äthiopien / Sudan
Blütenfarbe:weiß
Blütenform: Büschel
Blattfarbe: grün
Blattform: breit lanzettlich
Blatteigenschaften:immergrün glänzend
Bodenart: sandig bis lehmig
Bodenfeuchte: frisch bis feucht
ph-Wert: schwach sauer bis sauer
Kalkverträglichkeit: kalkempfindlich
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung der Coffea arabica Pflanze

Kaffee ist anregend. Gerade wenn sich eine leichte Müdigkeit breit macht, hilft eine Tasse Kaffee zuverlässig wieder fit zu werden. Das enthaltene Coffein wirkt im Zentralnervensystem aktivierend, regt die Herz-Kreislauf-Tätigkeit an und setzt so Energie frei.

Coffea ist auch verdauungsfördernd. Die Bitterstoffe regen den Gallenfluss an und fördern somit die Verdauung der Speisen. Außerdem wird die Menge der Magensäure durch Kaffee erhöht, was zusätzlich bei der Verdauung hilft.

Kaffee ist wachmachend. Gerade wenn man größere Mengen Kaffee zu sich genommen hat, merkt man, wie an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Meist geht das auch mit einem gewissen Unruhe-Gefühl einher. Das liegt daran, dass der Sympathikus des Nervensystems durch Kaffee aktiviert wird. Der Sympathikus ist unser Aktivitäts-Nervensystem und bringt uns auf Touren.

Kaffee ist antioxidativ. Durch seine enthaltenen Bitterstoffe, Spurenelemente und Vitamine hat Kaffee auf den Körper eine antioxidative und radikalfangende Wirkung. Die enthaltenen Vitamine sind alle ausgesprochen wichtig für das Nervensystem und stabilisieren den Nervenstoffwechsel.

Was ist der Kaffeestrauch?

Der Kaffeestrauch ist bis zu 3-5 Meter hoch und hat einen zentralen Haupttrieb, von dem die Zweige über mehrere Ebenen waagerecht abgehen. An diesen Zweigen wachsen fingernagelgroße, rote Beeren, deren Kerne heute zu Kaffeepulver weiterverarbeitet werden. Kaffee gehört zu den Krappgewächsen und stammt aus den Bergwäldern Äthiopiens. Schon im 14. Jahrhundert wurde er von dort in den arabischen Raum gebracht, wodurch er auch seinen Namen erhielt. Von dort aus verbreitete sich Kaffee zunehmend über die ganze Welt.

Zu Beginn der Nutzung der Coffea arabica Pflanze wurden ausschließlich die Blätter des Strauches verwendet. Auch sie enthalten das wachmachende Coffein, sind aber nicht so sauer wie die Kerne der Früchte. Man geht davon aus, dass die Fruchtkerne erst später von den Sufis in Arabien entdeckt wurden, die diese rösteten und mahlten, um den uns heute bekannten Kaffee zu entdecken. Durch das Rösten verloren sie ihre Säure und entwickelten die unvergleichlichen Rostaromen die maßgeblich für den Erfolg des Kaffees verantwortlich sind. 

Die Sorte Coffea arabica gilt als die edelste Kaffeesorte der Welt. Nur 5% der jahrlichen Produktion gilt jedoch als wirklich hochwertig. Leider wird im Einzelhandel der Name Arabica dem Kunden bereits als Qualitätsgarantie verkauft.

Kaffeestrauch: Inhaltsstoffe

Reine Kaffeebohnen enthalten einige Stoffe, die eine Wirkung auf das Zentralnervensystem haben. Die Bitterstoffe des Kaffees entstehen jedoch erst durch das Rösten.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe in der Coffea arabica Pflanze:

Kaffeestrauch: Wirkung für Körper und Geist

Kaffee wirkt anregend für den ganzen Körper und auch den Geist. Dadurch, dass das enthaltene Coffein als Alkaloid eine Substanz ist, die im Zentralnervensystem direkt wirkt, betreffen die Effekte auch alle körperlichen Strukturen. 

Grundsätzlich tauschen Nervenzellen Botenstoffe aus und verbrauchen dabei Energie. Je mehr Arbeit hier verrichtet wird, desto mehr fällt eine Substanz Namens Adenosin an. Adenosin hat die Aufgabe Rezeptoren zu blocken, so dass Zentralnervensystem diesen Rezeptor nicht mehr benutzen kann. Der Sinn besteht darin, das ZNS vor Überanstrengung zu schützen. 

Coffein verhält sich nun zu diesem Adenosin kompetitiv, d.h. es strebt zu dem gleichen Rezeptor hin wie Adenosin, nur stärker. Es verdrängt das Adenosin schlussendlich und blockiert selbst den Rezeptor. Nur ist es so, dass Coffein keinen Schutzeffekt auf das ZNS hat, so dass das Nervensystem weiter heißlaufen kann. Die Folge ist, dass das Nervensystem aktiv bleibt und der Mensch damit wach und fit. Sobald die Wirkung des Coffeins nachlässt, merkt die Person eine stärkere Müdigkeit als zuvor. Bei häufigem Konsum von Coffein reagiert der Körper darauf schon bald mit der Bildung von neuen Rezeptoren, an die das Adenosin wieder andocken kann. Die Wirkung des Coffeins lässt also nach, oder man muss mehr Coffein zu sich nehmen. Man nennt das Gewöhnungseffekt.

Die Bitterstoffe der gerösteten Kaffeebohnen bewirken nun noch einen vermehrten Anfall an Gallenflüssigkeit, was die Verdauung verbessert. Durch seine aktivierende Wirkung im ZNS bewirkt Kaffee einen Anstieg von Gastrin, einem Hormon, dass auf den Magen wirkt. Gastrin bewirkt eine vermehrte Aktivität der Magenmuskeln und es erhöht die Menge an Salzsäure und Pepsinogen im Magen. Pepsinogen wird zu Pepsin und ist als Enzym an der Eiweißverdauung beteiligt.

Seine antioxidativen Eigenschaften und sein Vitamingehalt hat dazu geführt, dass Kaffeekonsum heute durchaus als gesund empfohlen wird. Sein Genuss senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Leberkrebs.

Die Menge von 2-3 Tassen Kaffee pro Tag sollte dabei jedoch nicht überschritten werden.

Eigenschaften der Coffea arabica Pflanze

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde - Kaffeestrauch

Kaffee als Produkt der gerösteten Kaffeebohne ist grundsätzlich anregend. Die folgenden Indikationen ergeben sich aus der Anwendung von spagyrischen oder homöopathischen Zubereitungen. Hier wird Coffea in geringen Mengen therapeutisch paradox verwendet, in dem es erfolgreich gegen die Probleme eingesetzt wird, die es hochkonzentriert selbst verursachen würde. In den vergangenen Jahren konnten hierbei immer wieder erstaunliche Erfolge erzielt werden.

Kaffeestrauch bei Schlafproblemen

Durch seinen starken Bezug zum Zentralnervensystem und Überreizungen des ZNS wird Coffea naturheilkundlich viel in Mischungen oder alleine bei Schlafproblemen angewendet. Wichtig ist hierbei, dass der Schlaf aufgrund von innerer Unruhe und Überreiztheit nicht gefunden wird. Oftmals geht der Zustand noch mit Kaltschweißigkeit und Magenproblemen einher. 

Kaffeestrauch bei Nervosität

Jeder, der es bereits erlebt hat, wie es sich anfühlt deutlich zu viel Kaffee getrunken zu haben weiß von welcher Art der Nervosität gesprochen ist. Man ist kaltschweißig, hat ein stark klopfendes Herz, ist zittrig und es ist einem leicht übel. Ein wenig erinnert es auch an Lampenfieber, dass durchaus mit diesem Zustand verwandt ist. Der Geist ist hierbei hellwach, man ist reizempfindlich und erträgt Reize eigentlich kaum mehr oder möchte sich ihnen entziehen. Bei diesem Zustand hat sich Coffea spagyrisch aufbereitet sehr bewährt, da es dem Körper exakt diesen Zustand spiegelt und paradox diese Symptome reduziert. Die Nervosität geht zurück, das Herz beruhigt sich und die Kaltschweißigkeit lässt nach.

Kaffeestrauch bei Sodbrennen

Sodbrennen ist häufig eine Folge von Stress und nervlicher Überreiztheit. Es war zu viel was auf einen einwirkte, man musste zu lange konzentriert und angespannt sein. Das Sodbrennen kommt in diesem Fall von einer überstarken Aktivierung durch den Nervus Vagus. Dieser Nerv ist direkt an das vegetative Nervensystem angeschlossen und vermittelt Aktivität und Entspannung. Bei langen Stressphasen vermittelt er lange Zeit Aktivität und das wirkt sich am Magen so aus, dass es krampft, weil seine Muskulatur angespannt ist und zu viel Säure produziert. Diese Magensäure stößt man jetzt auf. Wichtig ist hier, dass die Ursache im ZNS, also dem Stress besteht. Coffea ist hier ein Mittel was das ZNS beruhigt, die Stresswirkung reduziert und so das Sodbrennen lindert.

Kaffeestrauch bei Kopfschmerzen

Viele Kopfschmerzen kommen durch eine zu harte, zu angespannte Muskulatur des Nackens. Oftmals ‚sitzt einem etwas im Genick.‘ Der Ausdruck beschreibt Druck der psychisch auf die jeweilige Person ausgeübt wird. Meist findet dies in der Arbeit statt und man gerät in Stress. Dieser Stress äußert sich durch Anspannung der Skelettmuskulatur. Im Nacken merkt man es besonders, da die Ansätze der Nackenmuskulatur am Schädel sitzen bei erhöhtem Zug Kopfschmerzen verursachen können. Grundsätzlich gilt in solchen Situationen Ruhe und Entspannung zu suchen. Als Mittel kommt hier wieder Coffea ins Spiel, da es direkt im Zentralnervensystem den Stressmechanismus beeinflusst, um so die körperlichen Symptome wie Nacken- und Kopfschmerzen zu reduzieren.

Kaffeestrauch bei Angst- und Panikattacken

Die Überreizung des Nervensystems kann sich auch in psychischen Symptomen niederschlagen. Anfällig Personen der Angst- oder Panikattacken erleben, vielleicht kommt auch eine erlegte Situation wieder hoch und setzt den betroffenen außer Gefecht. Coffea ist hier eine gute Lösung, da das ZNS beruhigt wird, die Erregbarkeit sinkt und somit die Panikattacken besser kontrolliert werden können. Panikattacken steigen bekanntlich auf. Je höher allerdings die Schwelle liegt, je niedriger die Erregtheit am Ausgangspunkt ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Panikattacke ausbricht und nicht mehr kontrolliert werden kann. Eine kontinuierliche Einnahme von Coffea ist in diesen Phasen durchaus empfehlenswert.

Kaffeestrauch bei nervösem Herzklopfen

Auch das Herz wird ständig von unserem Vegetativen Nervensystem angesprochen. Es muss aktivierbar sein, wenn wir rennen müssen und heruntergefahren werden, wenn wir uns entspannen. Konstantes nervöses Herzklopfen ist ein Hinweis auf chronischen Stress. Vielleicht arbeitet man einfach zu viel, oder es gibt ein psychisches Problem wie eine unverarbeitete Trauer oder Angst. Es sollte also dringend nachgesehen werden, was die Ursache dafür ist. Die Essenz der Coffea arabica Pflanze beruhigt das Nervensystem und reduziert damit auch die Wirkung des Vegetativen Nervensystems am Herzen. Dein nervöses Herzklopfen kann mit Coffea deutlich weniger werden oder sogar weggehen.

Hinweise zur Verwendung von Coffea arabica

Kaffee wird heute meistens selbst getrunken. Hierbei sollte eine Menge von 2-3 Tassen pro Tag oder die äquivalente Menge von 300mg Coffein nicht überschritten werden. 

In der Heilkunde wird Kaffee als Reinsubstanz nur in Form von Kaffeekohle bei Vergiftungen oder infektiösen Darmerkrankungen meist mit Durchfall-Symptomen angewendet. Dazu gibt es Fertigpräparate in der Apotheke zu kaufen.

In der Naturheilkunde wird Kaffee oder Coffea als homöopathische oder spagyrische Zubereitungen häufig als Teil sogenannter Komplexmittel, also von Mischpräparaten angewendet. Hauptsächlich geht es dabei um Probleme, die ihre Ursache im ZNS haben, stressassoziiert sind und bei denen Unruhe und Überreizung im Vordergrund stehen. 

Kaffeestrauch in der Schwangerschaft & Stillzeit

Kaffee stellt in der Schwangerschaft und Stillzeit kein Problem dar. Die Tagesmenge an Coffein sollte allerdings auf 200mg beschränkt werden. Man bedenke, auch Energiedrinks, echter Tee und Cola Coffein enthalten.

Kaffee trinken bei Einnahme von Coffea: Gedanken der Homöopathie

Manche Homöopathen raten dazu während einer Behandlung mit homöopathischen Hochpotenzen von einem Konsum von Kaffee abzusehen, da der Kaffee die Wirkung der Hochpotenzen abschwächen oder sogar aufheben könnte.

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