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Piper methysticum
Kava-Kava

Kava-Kava: Der göttliche Pfeffer

Kava-Kava gehört zu den Pfeffern und hat es in sich. In seiner Heimatregion Polynesien ist die Pflanze heilig. Nahezu bei jedem wichtige Ritual kommt Piper methysticum zum Einsatz und wir von dem gesamten Dorf eingenommen. Meist als Auszug der rindenlosen Wurzel.

Das Ritual trägt dazu bei, die Götter und Seelen der Ahnen in die Mitte der Gemeinschaft zu holen.

Die phytotherapeutische Anwendung heute beschränkt sich auf seine psychotherapeutischen Indikationen. Gerade zur Behandlung von Angst, Schlaflosigkeit, leichten Depressionen und damit verbunden Magenproblemen wird Kava-Kava heute noch angewendet, wenn auch meist homöopathisch oder als spagyrisches Mittel.

3 Fakten zu Kava-Kava

Wusstest Du, dass...

... Kava-Kava auf den pazifischen Inseln schon seit 3000 Jahren genutzt wird?

... die Holländer Jacob Le Maire und Willem Schouten die ersten waren, die in Europa von der Pflanze berichteten?

…Kava-Kava in den USA ein Szene-Drink ist und gerne zur Entspannung getrunken wird?

Pflanzensteckbrief von Kava-Kava

Botanischer Name:Piper methysticum
Pflanzenfamilie: Pfeffergewächse
Weitere Bezeichnungen: Rauschpfeffer, Kawa, Ava, Yangona
Blütezeit: Juli/August
Erntezeit: nach ca. 4-6 Jahren
Standort: sonnig
Herkunft:Polynesien, Südpazifik
Blütenfarbe:weiß-grünlich
Blütenform: zahlreich, klein, ährenförmig
Blattfarbe: dunkelgrün
Blattform: herzförmig
Blatteigenschaften:sehr groß, bis zu 20cm, leicht behaart
Bodenart: leicht feucht, durchaus steinig
Bodenfeuchte: gering
ph-Wert: leicht alkalisch
Kalkverträglichkeit: kalkliebend
Nährstoffbedarf: gering
Giftigkeit: Wurzeln bei größerer Menge

Allgemeines und Heilwirkung von Kava-Kava

Kava-Kava ist beruhigend. Durch seine Wirkung im zentralen Nervensystem beruhigt er nachhaltig. Er ist jedoch kein Akutmittel. Mit der optimalen Wirkung kann nach einigen Wochen der Einnahme gerechnet werden.

Piper methysticum hat eine entspannende Wirkung. Innerliche wie muskuläre Anspannung fallen nach einiger Zeit der Einnahme ab. Der Körper fährt runter, die Muskulatur wird weicher und der Stress verschwindet.

Kava ist schlaffördernd. Oftmals können Menschen chronisch nicht schlafen, da ihre Grundanspannung einfach zu hoch ist. Oftmals ist das eine Folge lange anhaltendenden Stresses. Kava baut diese Stresswirkung ab und fördert damit sowohl das Einschlafen wie auch das Durchschlafen.

Kava-Kava ist das stärkste Phytotherapeutikum gegen Angst. Seine angstlösende Wirkung ist in vielen Studien belegt worden. Jedoch ist auch hier zu sagen, dass Kava-Kava kein akutes Mittel ist. Man muss es einige Wochen nehmen, um deutliche Effekte zu merken.

Kava ist euphorisierend und stimmungsaufhellend. Nach dem Genuss von Rauschpfeffer reden die Menschen mehr, sind entspannter, lachen und haben gute Laune.

Was ist Kava-Kava?

Kava-Kava ist ein ausdauernder Strauch von bis zu 4m Wuchshöhe. Seine Äste fallen dadurch auf sehr knotig zu sein. Die Blätter werden bis zu 20cm groß, sind herzförmig, dunkelgrün und meist leicht behaart. Seine Heimat ist die Südsee. Wo genau er herkommt ist nicht wirklich geklärt. Seine Popularität wuchs schnell und so verbreitete sich das Wissen um diese außergewöhnliche Pflanze schnell über Australien, Hawaii und USA. Im Südsee-Gebiet hat Kava einen festen Platz in der Gesellschaft. Nahezu kein Fest wird ohne Kava begangen. Meist wird es bis heute als braune, bitterschmeckende Flüssigkeit in Kokosnuss-Schalen serviert und getrunken, die aus den Wurzeln der Pflanze hergestellt wird. Der Wurzelstock der Pflanze ist auch das bemerkenswerteste. Er ist enorm groß, bis zu 10kg schwer und sehr saftig. Die Wirkstoffe sind alle hier enthalten. 

Piper methysticum Inhaltsstoffe

Der größte und sicherste Wirkstoffgehalt liegt in den Wurzeln vor. Traditionell wird die Pflanze ausgegraben, der Wurzelstock geerntet, getrocknet und ggfls. gemahlen. 

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe in Kava-Kava:

Kava-Kava: Wirkung für Körper und Geist

Kava-Kava ist in seiner Heimatregion eine Ritualpflanze. Ihr Rausch benebelt jedoch nicht die Sinne und man behält eine klare Wahrnehmung. Piper methysticum ist stark angstlösend und entspannend. Manche vergleichen die Wirkung mit der von Benzodiazipinen, nur dass Piper keine starken Nebenwirkungen im direkten Anschluss haben soll. Unter den Pflanzen gilt Kava-Kava als die Pflanze, mit der stärksten angstlösenden Wirkung. Die entspannende Wirkung von Kava findet nicht nur psychischen Bereich statt, sondern auch auf körperlicher Ebene ist Kava dazu geeignet, Muskulatur zu entspannen. Kava ist damit krampflösend einsetzbar.

Kava wird aber auch erheiternd. Die Stimmung bessert sich und die Entspannung setzt sich durch. Daher wird es in der Südsee-Gegend traditionell bei Festen, Feiertagen oder auch Streits angewendet. In den USA hat Kava die letzten Jahre einen wahren Hype durchgemacht. Es gibt mittlerweile mehrere hundert Kava-Kava-Bars in denen Kava in Verbindung mit Partys konsumiert wird.    

Wenn man Kava-Kava-Milch trinkt oder die Wurzel einfach kaut wird man schnell feststellen, dass die Zunge erst mal taub wird und auch für einige Zeit bleibt. Eine lokalanästhetische Wirkung ist also bekannt. Man verwendet Kava allerdings auch als Schmerzmittel bei rheumatischen Schmerzen. Die grundsätzlich entspannende Wirkung, die im ZNS verursacht wird, wird für den systemischen, schmerzstillenden Effekt verantwortlich gemacht.

Eigenschaften von Kava-Kava

Anwendungs­bereiche in der Naturheilkunde - Piper methysticum

Durch seine zentrale Wirksamkeit hat auch Kava-Kava eine breite Palette an Anwendungsmöglichkeiten zu bieten. Meist ist es heute in homöopathischer oder spagyrischer Form in Mischpräparaten enthalten. Eine Einnahme als Phytotherapeutikum ist derzeit schwer, da das BfArM 2019 beschlossen hat Kava-Kava erneut die Zulassung zu entziehen. Die Kritik an dieser Maßnahme aus Fachkreisen ist massiv, und der Streit um Kava-Kava alt.

Kava-Kava bei Stress

Stress hat viele Gesichter, da sich seine Auswirkung über das ZNS im ganzen Körper zeigen können. Kava-Kava ist direkt im ZNS wirksam, reduziert den Stress und führt zu einer generalisierten Entspannung von Körper und Geist. Da in der modernen Gesellschaft Stress für viele Erkrankungen mit verantwortlich ist bzw. einen negativen Einfluss auf Krankheitsverläufe hat ist Kava-Kava durchaus ein wichtiges Mittel unserer Zeit. 

Piper methysticum bei Kopfschmerzen

Viele Patienten leiden unter anspannungsbedingtem Kopfschmerz. Kava-Kava wirkt grundsätzlich entspannend auf den Körper und das Zentralnervensystem. Volksmedizinisch wird dem Rauschpfeffer eine schmerzstillende Wirkung nachgesagt. In den Südseegebieten wird Kava-Kava daher traditionell bei Schmerzen jeglicher Art, auch Kopfschmerzen angewendet.

Kava-Kava bei Schlafproblemen

Da Kava-Kava nachhaltig entspannt, fördert es auch den Schlaf. Die häufigste Ursache für Einschlafstörungen sind das Gedankenkreisen und die Tatsache, dass man nicht abschalten kann. Genau dieses Loslassen fördert Kava-Kava und hilft damit besser in den Schlaf zu finden. Zusätzlich entspannt Kava zu nachhaltig, dass auch das Durchschlafen besser funktioniert.

Kava-Kava bei Sodbrennen

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für chronisches Sodbrennen. Die Dauerüberreizung des sympathischen Nervensystems für zu einer Überreizung des Magens. Die Muskulatur des Magens krampft und die Zellen des Magens produzieren zu viel Magensäure.

Kava-Kava und seine enthaltenen Kavalactone reduziert die Aktivität des sympathischen Nervensystems, so dass die Magen nicht weiter von diesem überreizt wird und aufhört, Säure zu produzieren und zu krampfen. 

Kava-Kava für das Immunsystem

Ein überreiztes sympathisches Nervensystem bedeutet auch immer eine aktivierte Stresshormon-Kaskade der Nebennierenrinde. Die Nebenniere schüttet Adrenalin und Cortisol aus. Das Adrenalin macht uns nervös und leitungsbereit. Das Cortisol hemmt Entzündungen, erhöht den Blutzuckerspiegel, damit wir Energie haben und hemmt das Immunsystem. Dadurch sind wir anfälliger für Infekte und werden leichter krank. Kava-Kava beruhigt das Nervensystem und in Folge auch die Nebennieren. Cortisol geht zurück und unser Immunsystem kann wieder frei seine Arbeit tun.

Kava-Kava bei Angst- und Unruhezuständen

Die Wirkung von Kava-Kava wird als ähnlich zu Benzodiazipinen beschrieben. Durch seine entspannenden und angstlösenden Effekte auf körperlicher wie psychischer Ebene gehen Angst- und Unruhe-Zustände zurück. Dazu gibt es auch mehrere klinische Studien, die die Wirkung eindeutig nachweisen. Jedoch sind keine kurzfristigen Ergebnisse zu erwarten. In den Studien musste Kava-Kava ca. eine Woche eingenommen werden, um die ersten Effekte spüren zu können. Nach ca. 4 Wochen war das Wirkmaximum erreicht. Der große Vorteil von Kava-Kava liegt darin, gut zu wirken, aber keinerlei Abhängigkeiten zu verursachen.

Hinweise zur Verwendung von Kava-Kava

Grundsätzlich wurde eine tägliche Dosis von 60-120mg pro Tag an Kava-Pyronen empfohlen. Viele Patienten dosierten jedoch aufgrund der hervorragenden Wirkung über. Die Folge waren einige, seltene Fälle von Leberschädigungen bis hin zu Leberversagen. Diese Nebenwirkungen haben leider sehr für Aufsehen gesorgt und dazu geführt, dass deutsche Behörden die Heilpflanze als Phytotherapeutikum aus dem Verkehr gezogen haben. Derzeit sind nur Homöopathika ab der D6 und Spagyrika im Umlauf. Diese sind zwar absolut sicher in ihrer Handhabung, jedoch nicht so potent wie die Pflanze selbst.

Wichtig ist, dass sich bei dem Konsum von Kava-Kava die Wirksamkeit von anderen Psychopharmaka verändern kann. Man sollte also eine Einnahme unbedingt mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker besprechen.

Kava-Kava in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von einer Einnahme von Kava-Kava abgeraten, da es keine Studien hinsichtlich Effekte für das Kind gibt.

Kava-Kava bei Leberproblemen

Da Kava-Kava bei einigen Patienten Leberprobleme verursacht hat ist hier strikte Vorsicht geboten. Eine Einnahme sollte nur unter medizinischer Beobachtung stattfinden. Ein Screening der Blutleberwerte wird dringend empfohlen. In homöopathischer oder spagyrischer Form verabreicht steht die Leberproblematik nicht so stark im Vordergrund. 

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