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Kermesbeere
Kermesbeere

Kermesbeere: die Heilpflanze mit den roten Beeren

Die asiatische Kermesbeere ist heute eine wichtige Heilpflanze in der Naturheilkunde. Dabei hat sie ihren Ursprung in Südostasien, wo sie schon lange eingesetzt wird und im 1.Jahrtausend v.Chr. äußerst populär war, so dass sie dort als Polychrest galt. In unseren Breiten hat sie sich in der Phytotherapie nicht durchgesetzt, in der Homöopathie allerdings schon. Hier ist sie ein wichtiges Mittel bei roten, hitzigen Entzündungen. Geschichtlich spielt die Kermesbeere eine Rolle als Färbemittel. Sie wurde sowohl zum Färben von Stoffen als aus zum Nachkolorieren von blassen Rotweinen verwendet. Heute noch ist seine Pflanze, die bei uns immer wieder auf Weinbergen gefunden werden kann.

3 Fakten zur Kermesbeere

Wusstest Du, dass...

...junge Pflanzenteile essbar sind, alte jedoch giftig?

...Phytolacca Gegenstand der Forschung zur Behandlung von Immunschwächen ist?

...Die Kermesbeere auch in der Kosmetikindustrie für Lippenstifte verwendet wurde?

Pflanzensteckbrief von Kermesbeere

Botanischer Name:Phytolacca acinosa
Pflanzenfamilie: Kermesbeerengewächse
Weitere Bezeichnungen: Scharlachbeere
Blütezeit: Juni bis September
Erntezeit: Frühling bis Herbst, je nach Pflanzenteil
Standort: sonnig bis halbschattig
Herkunft:Asien
Blütenfarbe:rot, weiß
Blütenform: Trauben
Blattfarbe: grün
Blattform: eiförmig, länglich
Blatteigenschaften:gestielt
Bodenart: sandig bis lehmig
Bodenfeuchte: frisch bis feucht
ph-Wert: neutral bis schwach sauer
Kalkverträglichkeit: kalkempfindlich
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Giftigkeit: giftig

Allgemeines und Heilwirkung von Phytolacca acinosa

Die Kermesbeere ist entzündungshemmend. Daher wird sie viel bei hochroten Geschehen im Rachenbereich im Rahmen von Erkältungen eingesetzt. Hier wirkt sie abschwellend, da die entzündliche Reizung zurückgeht.

Die Kermesbeere ist antirheumatisch. Sie wird bei hochroten, geschwollenen Gelenken eingesetzt, lässt diese Abschwellen und hilft dabei ihre Funktionsfähigkeit wieder zu gewährleisten.

Die Kermesbeere löst Verhärtungen auf. Gewebe, dass massiv entzündet ist verhärtet sich und schmerzt daher oft enorm. Die Kermesbeere macht das Gewebe wieder weicher, lässt es abschwellen und nimmt damit auch den Schmerz. Das Gewebe wird wieder berührbar und bekommt seine ursprüngliche Funktion zurück.

Was ist Kermesbeere?

Die Kermesbeere ist eine ausdauernd krautige Pflanze, die meist als Staude auftritt. Sie hat Wuchshöhen von über einem Meter und geht aus einer verdickten, rübenartigen Wurzelknolle hervor. Die Sprossachse der Pflanze ist hellgrün bis violett und verzweigt sich stark. Die langen Blätter sind länglich-oval und werden mit bis zu 26cm Länge relativ groß. Ihre aufrechten Blütenstände erscheinen zwischen Juni und September und bestechen mit feinen, traubigen, weißen Blüten. Alle Pflanzenteile gelten als für den Menschen giftig, jedoch steigt die Giftigkeit erst mit zunehmendem Alter an. Junge Pflanze werden daher in manchen Gegenden auch gegessen ohne das gravierende Folgen resultierten.

Phytolacca acinosa: Inhaltstoffe

Die Kermesbeere enthält eine Reihe von Wirkstoffen, denen eine Heilwirkung zu geschrieben wird.

Kermesbeere: Wirkung für Körper und Geist

Die Kermesbeere wird heute nur noch als homöopathisches oder spagyrisches Mittel eingesetzt, da ihre Pflanzenteile alle für den Menschen giftige Stoffe enthalten. In Verdünnungen wirkt sie allerdings entzündungshemmend, fördert das Immunsystem und hat schmerzstillende Eigenschaften, die man sich im Rahmen der Behandlung rheumatischer Erkrankungen zu Nutze macht. Ihre enthaltenen Saponine verursachen bei höheren Dosierungen Durchfälle, weshalb man sie früher bei Verstopfungen anwendete. Sie gilt heute als Mittel zur Behandlung hochroter, geschwollener Zustände, die mit Berührungsempfindlichkeit und Schmerzen einhergehen. Dazu zählen Rachenentzündungen, Rheuma, Mastitis u.a.

Eigenschaften von Phytolacca acinosa

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde :Phytolacca acinosa

Traditionell und hinsichtlich der enthaltenen Wirkstoffe wird Phytolacca bei folgenden Gesundheitsproblemen in der Naturheilkunde bis heute angewendet.

Kermesbeere bei Husten

Phytolacca gehört zu den großen Erkältungsmitteln, wenn es um heiße, trockene Entzündungen geht. Die Pflanze ist antiviral, geht also gegen die meisten Erreger vor und hilft mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung dabei, dass sich die Symptomatik schneller wieder beruhigt. Außerdem ist sie schleimlösend und entlastet somit das Lungen- und Bronchialgewebe beim Abhusten des entstehenden, zähen Schleims.

Phytolacca acinosa bei Mastitis

Speziell junge Mütter leiden häufig an Mastitis. Dabei entzündet sich die Brustwarze. Dies ist hoch schmerzhaft und führt dazu, dass die betroffene Brust nicht berührt werden kann. Die Kermesbeere hilft hier die Entzündung in den Griff zu bekommen. Die Brust wird wieder weicher, die Schwellung geht zurück und die Schmerzen lassen nach, so dass der Säugling bald wieder gestillt werden kann.

Kermesbeere bei Blähungen

Oftmals gehen Blähungen auf Verstopfungszustände zurück, bei denen der Stuhl zu lange im Darm verweilt. Die Kermesbeere regt den Gallenfluss an und hat eine leicht abführende Wirkung. Dadurch verlässt der Stuhl schneller den Darm, verursacht keine Blähungen mehr und die Verdauung entspannt sich wieder.

Phytolacca acinosa bei Immunschwächen

Nach neuesten Untersuchungen hat Phytolacca bei Immunschwächen eine gute Wirkung. Dabei hat sie eine positive Wirkung auf geschwollene und überlastete Lymphknoten, lässt die abschwellen und hilft dabei, dass die Lymphe wieder ihre Abwehrleistung bringen kann. Ihre Einnahme lässt das unspezifische Immunsystem erstarken und hilft so Infektionen schon früh abwehren zu können.

Kermesbeere bei Rachenentzündungen

Viele Rachenentzündungen greifen auch auf die vorhandenen Gaumenmandeln über, was meist Schluckbeschwerden und Schmerzen macht. Bei nicht-bakteriellen Entzündungen wird in der Naturheilkunde immer wieder zur Kermesbeere gegriffen, da sie die betroffenen Stellen abschwellen lässt, die Entzündung hemmt und somit auch die Schluckbeschwerden lindert. Die Schmerzen gehen zunehmend zurück und das Geschehen entspannt sich wieder.

Phytolacca acinosa bei Wunden

Da die Phytolacca eine gewisse antivirale Wirkung hat und nachweislich entzündungshemmend wirkt ist sie immer wieder Bestandteil von Wundsalben. Sie hilft dabei die Wunde abschwellen zu lassen, nimmt die Entzündung raus und hilft so die Heilung der Wunde zu beschleunigen und voranzutreiben. Außerdem reduziert sich auch die begleitenden Schmerzen und steigert so das Wohlbefinden des Patienten.

Hinweise zur Verwendung von Kermesbeere

Die Kermesbeere wird zu therapeutischen Zwecken im Akutfall mehrfach täglich als spagyrisches oder Homöopathisches Mittel angewendet. Dabei kann sie sowohl allein, oder als Bestandteil von Mischpräparaten angewendet werden. Die Einnahme sollte je nach Akutheit stündlich bis mehrfach täglich erfolgen.

Phytolacca acinosa in der Schwangerschaft & Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von einer Einnahme der Kermesbeere grundlegend abgeraten.

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