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Kümmel
Kümmel

Kümmel: Hilfe gegen Blähungen

Der Kümmel hat schon eine lange Geschichte als Gewürzpflanze und wurde stets geschätzt, um Blähungen vorzubeugen. Hierfür wurden meist die charakteristisch schmeckenden Samen verwendet. Bereits im 1. Jhdt. wird der Kümmel als Gewürzpflanze in dem berühmten Kochbuch des römischen Gourmets Apicius gelobt. Und da befinden wir uns noch nicht am Anfang der Geschichte dieser Pflanze. Man geht davon aus das der Kümmel seit 10000 Jahren von der Menschheit wegen seiner hervorragenden Wirkung auf die Verdauung ein Bestandteil der Küche und des Medizinschranks ist. Heute lebt diese Tradition vor allem in den östlichen Küchen fort.

3 Fakten zum Kümmel

Wusstest Du, dass...

...der Kümmel die Heilpflanze des Jahres 2016 war?

...man in Indien den Kümmel nach dem Essen kaut, um die Verdauung zu verbessern?

...Eine Duftlampe mit Kümmelöl den Schlaf der Kleinen verbessert, weil er entspannt?

Pflanzensteckbrief von Kümmel

Botanischer Name:Carum carvi
Pflanzenfamilie: Doldenblüter
Weitere Bezeichnungen: Kimm, Kumach
Blütezeit: Mai bis Juni
Erntezeit: Juli bi August
Standort: sonnig
Herkunft:Mittelmeerraum
Blütenfarbe:rosa, weiß
Blütenform: Dolde
Blattfarbe: grün
Blattform: gefiedert
Blatteigenschaften:länglich, 2-3 fach gefiedert
Bodenart: feuchte, nährstoffreiche Böden

Bodenfeuchte: mäßig trocken bis mäßig feucht
ph-Wert: schwach alkalisch bis schwach sauer
Kalkverträglichkeit: kalkliebend
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Kümmel

Kümmel ist karminativ. Er regt alle Verdauungsdrüsen an ihre Sekrete zu produzieren und in den Darm abzugeben. So können die Darmbakterien ihre Arbeit optimal leisten, die Nahrung wird gut verdaut und die Nährstoffe werden gut aufgenommen.

Kümmel ist blähungswidrig. Das ätherische Öl wirkt krampflösend, antimikrobiell und verdauungsanregend. Die Magensaftproduktion wird gesteigert und potenziell blähende Nahrung gut verdaut, so dass sie keine Probleme machen kann.

Kümmel ist entkrampfend. Deshalb wird er gerne bei Magen-Darm-Krämpfen eingesetzt. Aber auch bei Gallenkoliken oder Husten wird er gerne genutzt. Er entspannt die Muskulatur, wirkt gegen krampfartige Zustände und hilft bei Bronchitis den Schleim besser lösen zu können.

Was ist Kümmel?

Der Kümmel ist eine zweijährige, aufrecht wachsende Gewürzpflanze, die schon lange bei uns heimisch ist, aber ursprünglich wohl aus dem Osten kommt. Seit 10000 Jahren scheint sie kulturell genutzt zur werden und schon in der römischen Küche war sie als Gewürzpflanze geschätzt. Auch Karl der Große war so überzeugt von der Wirkung des Kümmels, dass dieser einen Platz in seiner berühmten Landgüterverordnung zur Anlage der Heilgärten in den Kaiserpfalzen ergattern konnte. Hauptsächlich verwendet werden heute die Samen der Pflanze, wobei auch das Kraut als Gewürz geeignet wäre. Dieses ist geschmacklich dem Anis sehr nahe und wird bei uns eigentlich nicht verwendet. Die Samen jedoch sind sehr beliebt und wachsen unter dem Jahr zwischen Juni bis August. Meist werden die Samenstände im Juli geerntet, um sie anschließend an einem dunkeln Ort für einige Zeit nachreifen zu lassen.

Carum carvi: Inhaltstoffe

Im Kümmel sind verschiedene Stoffe enthalten, die den charakteristischen Geruch und seine Wirkung ausmachen. Vor allem sind das

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe im Kümmel:

Kümmel: Wirkung für Körper und Geist

Der Kümmel wird auch gerne als Öffner bezeichnet. Durch seine entspannende und verdauungsfördernde Wirkung hat er einen ausgesprochen positiven Effekt auf die Stimmung der Menschen. Dazu kann er anscheinend eingenommen oder auch als Aromatherapie eingesetzt werden. Das ätherische Öl des Kümmels hebt als die Stimmung durch Förderung der Gelassenheit.
Im Verdauungstrakt bedeutet mehr Entspannung weniger Krämpfe der Magen-Darm-Muskulatur, aber auch ein sauberes Fließen der Gallensekrete durch die Gallengänge. Dies hilft dabei den Darm auf den kommenden Nahrungsbrei vorzubereiten, unterstützt die Verdauung und damit auch die Gewinnung von Nährstoffen aus der Nahrung. Blähungen und Völlegefühl werden durch diese angeregte Verdauung minimiert und der Appetit auf mehr angeregt. Außerdem sagt man dem Kümmel nach, dass er bei schwangeren Frauen oder frisch gebackenen Müttern die Milchbildung anregt. Inwiefern dies auch mit der entspannenden Wirkung des Kümmels zusammen hängt, ist nicht abschließend geklärt.

Eigenschaften von Kümmel

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Carum carvi

Kümmel hat eine ganze Reihe von Indikation und zeigt einen deutlichen Schwerpunkt im Verdauungsapparat. Hier wird er maßgeblich angewendet

Kümmel bei Blähungen

Blähungen entstehen meist, wenn der Darm Nahrungsmittel nicht leicht überwinden kann und Bakterien durch die Nahrung anfangen vermehrt Gase zu bilden. Da der Kümmel die Verdauungsdrüsen anregt ausreichend Verdauungssäfte zur Verfügung zu stellen läuft die Verdauung gründlicher ab und die gasbildenden Prozesse treten in den Hintergrund. Somit minimieren sich die Blähungen und die Flatulenz beleibt aus.

Carum carvi bei Sodbrennen

Das Sodbrennen ist häufig ein Zeichen für einen überreizten, eigentlich zu schwachem Magen. Der Kümmel entspannt mit seinen ätherischen Ölen die Muskulatur der Magen, beruhigt ihn und regt ihn dazu an hochwertige Magensäure im gewünschten Maß zu produzieren. Außerdem nimmt er auch auf alle anderen an der Verdauung beteiligten Organe Einfluss und erreicht so, dass das Sodbrennen zurück geht und verschwindet.

Kümmel bei Völlegefühl

Das Völlegefühl nach dem Essen ist nicht immer ein Zeichen davon, dass man wirklich auch zu viel gegessen hat. Oftmals ist der Verdauungstrakt schwach und schafft es einfach nicht normale Mengen adäquat zu verdauen. In diesem Fall braucht er Hilfe. Der Kümmel regt nun mit seinen Wirkstoffen die Verdauungsdrüsen an und hilft so dabei, dass das Gedärm die Nahrung wieder besser verdauen. Ein Völlegefühl nach dem Essen bleibt aus und das Essen wird wieder als Genuss empfunden.

Carum carvi bei Übelkeit

Auch die Übelkeit ist häufig ein Zeichen dafür, dass das Verdauungssystem zu schwach ist die aufgenommene Nahrung zu überwinden. Diese muss dabei nicht mal schwerverdaulich oder verdorben gewesen sein. Dadurch, dass der Kümmel alle Verdauungsorgane aktiviert, werden wieder mehr Verdauungssäfte gebildet, die sich nun besser um die Nahrung kümmern können. Die Übelkeit verschwindet und der Appetit kehrt zurück.

Kümmel bei Gallenbeschwerden

Gerade bei sehr fettem Essen klagen viele Menschen über Gallenbeschwerden, da die Gallenflüssigkeit maßgeblich an der Fettverdauung beteiligt ist. Der Kümmel entspannt die Gallengänge und regt die Leber zu einer erhöhten Produktion an Galle an. Diese kann sauber in den Darm fließen, wo sie die Fette aus der Nahrung verdauen soll. Die Krämpfe der Gallengänge reduzieren sich und die Beschwerden vergehen wieder.

Carum carvi bei Verdauungsbeschwerden von Säuglingen

Säuglinge kommen mit einem unbenutzten Darm auf die Welt und müssen sich erst an Nahrung gewöhnen. Dabei entstehen oftmals Koliken und Blähungen, da die Verdauungsorgane noch nicht ihren gewohnten Rhythmus gefunden haben. Der Kümmel kann hier sanft helfen, indem er die Verdauungsdrüsen unterstützt und somit dem jungen Darm hilft, besser in seine Aufgabe hineinzuwachsen. Die Blähungen verschwinden und der Säugling ist deutlich entspannter nach dem Essen.

Kümmel bei Appetitlosigkeit

Die Appetitlosigkeit entsteht häufig, weil der Verdauungstrakt eh schon überlastet ist und neue Nahrung gar nicht bearbeiten kann. Dabei hilft es die Verdauungsdrüsen zu unterstützen und zu aktivieren, wofür der Kümmel ein geeignetes Mittel darstellt. Er regt die Verdauungsdrüsen zu mehr Leistung an und der Körper gibt das Signal, dass er wieder für die Nahrungsaufnahme bereit wäre. Die Folge ist, dass der Appetit zurückkehrt und das Essen wieder Spaß macht.

Hinweise zur Verwendung von Carum carvi

Meist wird Kümmel als Gewürz oder Tee angewendet. Dabei werden einfach mehrere Tassen über den tag verteilt getrunken. In manchen naturheilkundlichen Fertigpräparaten ist der Kümmel als Bestandteil einer Mischung enthalten. Am häufigsten wird er allerdings als Bestandteil freiverkäuflicher Teemischungen angewendet.
Bei Säuglingen werden gerne auch Zäpfchen empfohlen, die den Kümmel als Wirkstoff gegen Blähungen beinhalten.

Kümmel in der Schwangerschaft & Stillzeit

Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter etwas vorsichtig sein, da die Gebärmutter stimuliert werden kann. Im Falle einer normalen Schwangerschaft sollte einem vorsichtigen Konsum nichts entgegenstehen.

Carum carvi bei Allergie gegen Doldenblüter

Bei einer ausgewiesenen Allergie gegen Doldenblütler ist bei dem Konsum von Kümmel Vorsicht geboten.

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