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Meerzwiebel
Meerzwiebel

Meerzwiebel: Eine herzwirksame Heilpflanze

Die Meerzwiebel ist früher eine große und wichtige Heilpflanze gewesen. Vor allem zur Behandlung von Wassersucht war sie eine der Pflanzen erster Wahl. Ihre Wirkstoffe sind denen des Fingerhutes recht ähnlich, daher heute auch eine verwandte Verwendung. Die Art Wassersucht, bei der sie eingesetzt wurde, war wohl meistens herzbedingt. In früheren Zeiten war sie außerdem noch ein häufig verwendetes Rattengift. 

3 Fakten zur Meerzwiebel

Wusstest Du, dass...

... sie erst im 20. Jahrhundert als Herzmittel entdeckt wurde, davor hauptsächlich als Diuretikum genutzt wurde?

... die Zwiebel der Pflanze bis zu 3 kg schwer werden kann und meist größtenteils über der Erde sitzt?

... die Zwiebelschuppen als Arzneidroge verwendet werden?

Pflanzensteckbrief von Meerzwiebel

Botanischer Name:Urginea (Scilla) maritima
Pflanzenfamilie: Spargelgewächse
Weitere Bezeichnungen: -
Blütezeit: August bis Oktober
Erntezeit: Winter
Standort: sonnig
Herkunft:Mittelmeerraum
Blütenfarbe:weiß
Blütenform: Trauben
Blattfarbe: grün, graugrün
Blattform: breit lanzettlich
Blatteigenschaften:bis 100cm lang
Bodenart: sandig
Bodenfeuchte: trocken bis mäßig trocken
ph-Wert: neutral
Kalkverträglichkeit: kalktolerant
Nährstoffbedarf: mäßig nährstoffreich
Giftigkeit: giftig

Allgemeines und Heilwirkung von Urginea (Scilla) maritima

Scilla ist diuretisch. Durch ihre potenten Inhaltsstoffe regt sie die Leistungsfähigkeit des Herzens an und hilft dabei, herzbedingte Ödeme wieder abzubauen. Die Beine werden so wieder schlanker und das Wasser wird ausgeschieden.

Scilla ist herzkräftigend. Sie kräftigt das Herz, lässt es stärker und weniger oft schlagen. Somit wird die Herzarbeit effizienter und schonender für den Herzmuskel.

Scilla entlastet die Venen. Durch ihre Verbesserung der Herzleistung sinkt der Blutdruck in den Venen. Dies entlastet die Venenwände und reduziert durch geringere Belastung die Gefahr für Schäden an den Venen.

Was ist Meerzwiebel?

Die Meerzwiebel ist eine ausdauernd krautige Pflanze mit bis zu 60cm hochwachsenden Blättern. Hauptsächlich ist sie im Mittelmeergebiet heimisch. Mittlerweile ist sie allerdings auch in unseren Breiten fest als Kulturpflanze angekommen. Bemerkenswert ist ihre extraordinäre, große Zwiebel. Diese wächst Großteils überirdisch und wird bis zu 3kg schwer. Aus den Zwiebelschuppen werden die herzwirksamen Inhaltsstoffe gewonnen, die die Pflanze interessant machen. Ihre Blüte sitzt auf einem bis zu einem Meter lang werdenden Schaft auf und erreicht nochmals bis zu 30cm Länge. Die Blüte erstrahlt in einem wunderbaren weiß, ist traubenförmig und bildet sich aus vielen kleineren, fünfblättrigen Blütenständen.

Urginea (Scilla) maritima: Inhaltstoffe

Die Inhaltsstoffe der Meerzwiebel variieren ein wenig nach Farbe und damit Art der Zwiebel. Die weiße Art wird in der Medizin bevorzugt verwendet und enthält:

Meerzwiebel: Wirkung für Körper und Geist

Die Meerzwiebel ist von ihren Inhaltsstoffen klassisch zur Behandlung von Herzthemen einzusetzen. Daher sollten sich alle Symptome, bei denen sie zum Einsatz kommt, ursächlich auf das Herz beziehen. Ihre enthaltenen Glykoside wirken sich dabei entwässernd, Herzfrequenz senkend, Herzkraft steigernd und damit insgesamt entlasten aus. Ihre entwässernde Wirkung geht dabei schlicht auf die herzleistungssteigernde Wirkung zurück und den Effekt, dass dadurch der hydrostatische Druck in den Blutgefäßen abnimmt und die Nieren durch verminderte Durchblutung unzureichend filtern. Die Meerzwiebel unterstützt also grundsätzlich die Leistungsfähigkeit des Herzens und stabilisiert damit auch den gesamten Blutkreislauf des Körpers. In ihrer Wirkung ist sie dem Fingerhut sehr ähnlich, jedoch ist die therapeutische Breite etwas größer, die Wirkung etwas schwächer und der Anreicherungseffekt im Vergleich zu Digitalistoxin nicht so hoch.

Eigenschaften von Urginea (Scilla) maritima

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Meerzwiebel

Die Meerzwiebel ist ein sehr herzspezifisches Arzneimittel, weshalb alle Symptome hier ihren Ursprung haben, die auf die Therapie mit Scilla ansprechen.

Meerzwiebel bei Bronchitis

Einige Bronchitiden, vor allem chronische Arten, gehen auf bestehende Herzschwächen zurück. Dabei leidet der Patient an einer Linksherzinsuffizienz, die dazu führt, dass das Blut nicht ausreichend in den Körper gepumpt wird und sich in die Lunge staut. Diese verschleimt durch das stehende Blut und führt zu einer chronischen Bronchitis. Wird das Herz unterstützt, so dass es seine Arbeit wie gewohnt leisten kann, verschwindet das Symptom wieder.

Urginea (Scilla) maritima bei Herzleiden

Herzleiden können Schwächen sein, bei denen der Herzmuskel schlicht nicht mehr die Leistung bringt, die er sollte. Er pumpt zu selten, zu schwach und befördert dadurch zu wenig Blut durch den Körper. Die Meerzwiebel regt mit ihren Wirkstoffen den Herzmuskel an und macht ihn wieder leistungsfähig. Er kann seine Arbeit wieder regulär erfüllen und die Symptome verschwinden wieder.

Meerzwiebel bei Schnupfen

Auch bei Schnupfen kann die Meerzwiebel hilfreich sein. Durch ihre Einflussnahme auf die Zirkulation des Blutes kann sie hier zu einer Abschwellung der Schleimhäute beitragen. Dadurch kann der Patient wieder besser atmen und das Allgemeinbefinden verbessert sich rasch.

Urginea (Scilla) maritima bei Übelkeit & Brechreiz

Im Rahmen von massiven Herzproblemen und zunehmenden Herzschwächen können beide Symptome entstehen. Dies liegt an dem wenig bewegten Blut, dass sich auch in den Bauchraum stauen kann. Da Scilla diese Herzschwäche direkt behebt und den Herzmuskel kräftigt, werden die Stauungsphänomene und die damit verbundene Übelkeit schnell verschwinden.

Hinweise zur Verwendung von Urginea (Scilla) maritima

Scilla wird als homöopathisches oder spagyrisches Einzel- oder Komplexmittel in der Naturheilkunde bei herzbedingten Stauungsphänomenen eingesetzt. Die Herzleistung ist dabei Ursache der Symptome. Ein Einsatz der Ausgangsdroge ist unüblich. Die Kardiologie nutzt synthetische Wirkstoffe der Meerzwiebel. Grundsätzlich ist sie eher ein Mittel zur Behandlung chronischer Erkrankungen über längere Zeiträume hinweg, bei regelmäßiger Einnahme.

Meerzwiebel in der Schwangerschaft & Stillzeit

In der Schwangerschaft kann Meerzwiebel als homöopathisches oder spagyrisches Mittel eingesetzt werden, um Herzschwächen mit Ödembildung zu verringern. Medikationen sollten von erfahrenen Therapeuten angeleitet werden.

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