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Mistel
Mistel

Mistel: Die Heilpflanze mit Zauberkraft

Die Mistel ist eine Pflanze, die bei uns eine lange Geschichte hat. Schon bei den Kelten kam der Mistel eine besondere Bedeutung zu und die Asterix-Comics erinnern uns heute noch daran. So braut der Druide Miraculix seinen berühmten Zaubertrank unter zur Hilfenahme von Misteln, die mit einer goldenen Sichel geschnitten sein müssen. Selbstverständlich verwendete er nur Misteln der Eiche, denn diese machen besonders stark.
Die Mistel gilt als Kraftgeber, sie unterstützt uns in den schweren Phasen des Lebens und bringt himmlisches Licht und Energie in den Körper zurück. Auch wenn diese Beschreibung etwas märchenhaft klingt, diese Pflanze ist wirklich speziell und zeigt das auch durch ihre Erscheinung und ihre Art zu leben.

3 Fakten zur Mistel

Wusstest Du, dass...

...die Mistel wie eine Kugel in den Bäumen hängt?

...die therapeutisch genutzte Mistel unterschiedlich stark ist, je nachdem in welchem Baum sie wuchs?

...die Mistel eine heilige Pflanze der Weihnachtszeit ist?

Pflanzensteckbrief von Mistel

Botanischer Name:Viscum album
Pflanzenfamilie: Sandelholzgewächse
Weitere Bezeichnungen: 
Blütezeit: Mitte Januar bis April
Erntezeit: November bis Dezember und März bis April
Standort: passende Wirtsbäume
Herkunft:heimisch
Blütenfarbe:gelblich-weiß
Blütenform: drei oder vierblättrig
Blattfarbe: grün
Blattform: länglich rund
Blatteigenschaften:ungestielt, dick und ledrig
Bodenart: 
Bodenfeuchte: 
ph-Wert: 
Kalkverträglichkeit: 
Nährstoffbedarf: hoch
Giftigkeit: giftig

Allgemeines und Heilwirkung von Mistel

Mistel ist immunfördernd. Sie regt den Körper dazu an seine unspezifische Abwehr zu aktivieren. Dadurch ist man gegen Infektionen besser geschützt. Außerdem fördert sich das Selbstmordprogramm entarteter Zellen, was man sich bei Krebs zu Nutze macht.

Mistel ist blutdruckregulierend. Sie kann genauso bei Hochdruck, wie bei Niederdruck eingesetzt werden. Sie harmonisiert den Blutdruck und stabilisiert ihn in dem Bereich, wie es für den Organismus ideal ist.

Mistel ist vitalisierend. Die immunfördernde Wirkung und ihre Anregende Kraft werden als wohltuend empfunden. Deswegen wird die Mistel als Kraftgeber in Phasen der Schwäche und des Abgespannt seins eingesetzt.

Was ist Mistel?

Die Mistel ist ein Halbschmarotzer. Das bedeutet, dass die Mistel zwar selbst Photosynthese betreibt, um sich zu ernähren, da sie allerdings keinen Bodenkontakt hat, dem Wirtsbaum Wasser und Nährstoffe entzieht. In der Art, wie die Mistel ihre biologische Nische füllt erkannte man viel ihrer therapeutischen Anwendung. Sie kommt vom Himmel durch die Luft zu dem Wirtsbaum, befällt diesen, zehrt ihn aus und führt trotzdem ein Eigenleben. Man erkannte darin eine schicksalhafte Begegnung, wie man sie z.B. in der Krebserkrankung von Menschen wiederfindet. Misteln setzen sich auch gerne auf schon geschwächte Bäume, die an besonderen Plätzen stehen. Seien es außergewöhnliche Landschaften oder feuchte Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Flussläufe. Dabei bildet sie ein kugelartiges Geflecht an Ästchen aus, an denen sich weiße, runde Beeren bilden. Diese Gebilde werden vor allem im Herbst und Winter sichtbar, da die Bäume hier ihr Laub verlieren, während die Mistel immergrün ist. Ein Zeichen für starke Vitalkräfte und der Anlass sie seit Alter her als besonders einzuschätzen.

Viscum album: Inhaltstoffe

Die diversen Wirkstoffe dieser Pflanze ergeben auch verschiedene Applikationsschwerpunkte. Hauptsächlich geht es um das Immunsystem und Blutdruckregulation.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe in der Mistel:

Mistel: Wirkung für Körper und Geist

Die Mistel ist eine reizende Pflanze. Die Beeren der Mistel enthalten verschiedene Wirkstoffe, die auf das Immunsystem eine anregende Wirkung haben. Dabei werden Mistelpräparate sowohl innerlich als Tropfen oder Tabletten oder per Injektion als Auszug aus den Mistelbeeren verabreicht. Bei der innerlichen Einnahme beobachtet man auf den Blutdruck und Kreislauf eine harmonisierende Wirkung. Anscheinend wird der Tonus der Gefäße so justiert, dass weder Hoch- noch Niederdruck entsteht. Außerdem hat sie auch innerlich eingenommen einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Sie hilft dabei Infekte schneller zu überwinden. Bei der Injektion geht darum, das Immunsystem zu reizen und anzuregen. Dies schlägt sich in einer Erhöhung der Körpertemperatur und Leukozyten, also weißen Blutkörperchen nieder. Diese Stellen die unspezifische Abwehr dar, die im Körper gegen Infektionen und auch Krebserkrankungen vorgeht. werden.

Eigenschaften von Mistel

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Viscum album

Die Mistel hat eine lange Liste an Themen, bei denen man an ihren Einsatz denken sollte und bei denen sie sich bewährt hat.

Mistel bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist häufig ein Thema das direkt mit Punkten wie Arterienverkalkung oder hohem Tonus der Blutgefäße verbunden ist. Die Mistel hat hier einen positiven Einfluss und wird daher häufig in Mischpräparaten oder als Tee angewendet. Dabei gleicht sie den Blutdruck auf ein normales Maß aus und geht gleichzeitig gegen etwaige Arteriosklerose-Erscheinungen vor. Die Ablagerungen in den Gefäßen werden gelöst, das Blut kann wieder ungehindert fließen und der Blutdruck sinkt.

Viscum album bei Diabetes

Der Diabetes Typ 2 ist naturheilkundlich betrachtet eine Überforderung des Verdauungssystems. Diese kann hervorgerufen sein durch ein Zuviel an Nahrung oder durch eine schwache Verdauung (meist genetische Komponente). Die Folge ist eine Überzuckerung des Organismus mit Schäden an Nerven und Geweben, Entzündungen und schlechtheilenden Wunden. Die Mistel reget die Zellen und ihren Stoffwechsel stark an, so dass bei gewissen diätischer Mithilfe der zuckerwert wieder sinken kann und die Zellen gegen die zuckerinduzierten Effekte angehen können. Die Folge ist eine systemische Regeneration mit einer Entspannung des Diabetes Typ 2. Meist wird die Mistel hier mit anderen Pflanzen in Kombipräparaten gemischt eingesetzt.

Mistel bei Fieber

Wenn man einen schweren Infekt hat, kann eine leicht erhöhte Temperatur dazu beitragen, die Infektion besser überwinden zu können. Der Körper erhöht die Temperatur physiologisch, um enzymatische und immunologische Prozesse besser ablaufen zu lassen. Zu hoch sollte die Temperatur allerdings nicht gehen. Ab 39,5 Grad sollte man vorsichtig werden. Manche Menschen haben allerdings nie Temperaturerhöhungen und tun sich schwerer Infektionen zu überwinden. Hier kann eine kontrollierte Einnahme von Mistel helfen, da sie das Immunsystem aktiviert und die Körpertemperatur ansteigt. Diese erhöhte Temperatur ist in dem Fall gewünscht und begrüßenswert.

Viscum album bei Epilepsie

Die Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der manche Areale oder das ganze Gehirn überstimuliert werden. Die Ursache sind sehr geringe Reizschwellen des Zentralnervensystems. In der Folge kommt es zu Krampfanfällen, bei denen der Betroffene geistig meist abwesend ist und alle Muskeln krampfartig zucken. Die Mistel scheint die Nerven zu stärken und damit ihre Reizschwelle hoch zusetzten, so dass die Nerven nicht mehr so schnell überreizt werden können. Die Epilepsie geht zurück und das Geschehen entspannt sich.

Mistel bei Gelenkproblemen

Viele Menschen haben im zunehmenden Alter Probleme mit ihren Gelenken. Es zwickt und zwackt bei Anlaufen und das Gelenk scheint nicht mehr ausreichend geschmiert zu sein. Der Grund dafür ist Arthrose, eine Erkrankung, bei der der Stoffwechsel im Gelenk nachlässt. Die Folge ist, dass das Gelenk steifer wird und im kalten Zustand immer wieder sticht. Die Mistel reizt nun die serösen Häutchen im Gelenk, fördert die Durchblutung und damit letztendlich auch die Produktion an Gelenkschmiere. Das Anlaufen sticht nun nicht mehr und die arthrotische Degeneration des Gelenks wird gebremst.

Viscum album bei Verstopfung

Die Mistel gilt als verdauungsfördernd und regt alle Verdauungsdrüsen an ihre Sekrete zu bilden und in den Darm zu schütten. Dadurch dass die Verdauungsdrüsen viel Substanz in den Darm abgeben, kann die Verdauung im Darm besser ablaufen und die Verstopfung abgebaut werden. Der Mensch kann wieder besser auf die Toilette gehen und der Druck lässt nach.

Hinweise zur Verwendung von Mistel

Innerlich eingenommen wird die Mistel als Bestandteil von fertigen Mischpräparaten oder als kalter Teeauszug, da hier die Konzentration der giftigen Viscotoxine am geringsten und unbedenklich ist.
Ansonsten wird die Mistel meist als immunstimulierendes Arzneimittel per Spritze injiziert. Dies kann intravenös oder intrakutan erfolgen, je nach Präparat. Die Mistelimmuntherapien erfolgen meist per Injektion alle paar Tage.

Mistel in der Schwangerschaft & Stillzeit

Die Mistel sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, da Immunreaktionen und Viscotoxine fruchtschädigend sein könnten.

Viscum album bei chronisch fortschreitenden Infektionen

Auch bei chronisch fortschreitenden Infektionen sollte auf die Mistel verzichtet werden.

Mistel bei primär Hirn- oder Rückenmarkstumoren

Bei Tumoren am Hirn oder Rückenmark besteht die Möglichkeit, dass die Immunreaktion, die die Mistel verursacht eine Anschwellung mit Erhöhung des Hirndrucks nach sich zieht. Dieser Hirndruckanstieg wäre ein absoluter Notfall und muss vermieden werden.

Viscum album bei bestehendem Fieber

Bei bereits bestehendem Fieber sollte auf einen Einsatz der Mistel verzichtet werden, da es zu einer Überstimulation kommen kann die das Fieber unkontrolliert ansteigen lässt.

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