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Propolis
Propolis

Propolis: Das natürliche Heilmittel der Bienen

Propolis hat eine lange Geschichte, die bis in ägyptische Zeiten zurückverfolgt werden kann. Damals wurde das Kittharz der Bienen zur Mumifizierung verwendet, da es herausragende, konservierende Eigenschaften hat. Wahrscheinlich kam es schon früher zum Einsatz, doch seitdem ist in allen Hochkulturen das Wissen um die Heilkraft der Bienenprodukte erhalten geblieben.

Die Biene selbst produziert dieses Harz, um den Bau zu konservieren und zu desinfizieren und das Bienenvolk so vor Krankheiten zu schützen. Jede einzelne Bienenwabe, die errichtet wird, wird anschließend mit einem dünnen Film Propolis benetzt, um sie zu sterilisieren.

In der modernen Wissenschaft hat man bei der Untersuchung der Propolis festgestellt, dass es im höchsten Maße desinfizierend, pilzfeindlich, antibakteriell und antiviral ist. Meist ernten die Imker selbst die Propolis der Bienen heute mit, reinigen es und stellen daraus Produkte wie Salben oder Tinkturen her. Es gibt allerdings auch einige pharmakologische Hersteller und Apotheken, die sich auf Bienenprodukte spezialisiert haben und Waren in Apothekerqualität anbieten.

Durch seine komplexe Zusammensetzung und seine vielseitige Wirkung hat Propolis ein sehr breites Spektrum, bei dem es erfolgreich in der Medizin eingesetzt werden kann.

Gerade die Kosmetikindustrie hat Propolis die letzten Jahre für sich entdeckt und es im Beauty- und Pflegesektor massiv vermarktet. 

3 Fakten zu Propolis

Wusstest Du, dass...

... ein Bienenvolk pro Jahr bis zu einem halben Kilo Propolis produziert?

... jeder Fremdkörper im Bienenstock zum Infektionsschutz mit Propolis überzogen wird?

... Labortests mit Propolis auch eine Wirkung gegen schwierige MRSA-Krankenhaus-Keime zeigen konnten?

... der Name sich vom griechischen pro=vor und Polis=Stadt ableitet, da es am Eingang zum Bienenstock gefunden werden kann?

Allgemeines und Heilwirkung von Propolis

Propolis ist antiviral und antibakteriell. Es wird deshalb bei Erkältungserkrankungen genauso empfohlen, wie auch bei infizierten Hautentzündungen.

Durch seine antioxidative Wirkung werden Propolis-Kuren auch präventiv zur Stärkung des Immunsystems empfohlen. Es lässt sich gut mit Vitamin C kombinieren und sollte vor Herbstbeginn durchgeführt werden.

Auch bei Pilzinfektionen wird Propolis angewendet. Gerade bei Candidosen des Darms hat Propolis gut Ergebnisse gezeigt. Tropfen sind hier die beste Wahl.

Äußerlich kann Propolis bei Wunden jeglicher Art angewendet werden. Bei Sonnenbrand, Hautabschürfungen oder Schnitten hat es sich bewährt. Propolis ist desinfizierend und durch seine Enzyme wundheilungsfördernd. Die Wunde verheilt schneller und besser.

Was ist Bienenkittharz?

Propolis ist das Kittharz der Bienen. Bienen verwenden es in ihrem Stock vielseitig. Es dient als Baumaterial, um Schäden am Stock zu reparieren, um Waben mit einem desinfizierenden Schutzfilm zu überziehen und auch, um Fremdkörper darin sicher einzuschließen, so dass diese keine Infektionsquelle und Gefahr mehr darstellen. Propolis ist eine Substanz, die zum Großteil von den Bienen gesammelt wird. Hauptquelle sind Bäume wie Birken, Buchen, Erlen, Pappeln, Rosskastanien, Ulmen und Nadelbäume. 

Dabei besteht Propolis zu 10-70% aus Harzen, 15-40% aus Wachsen, 2-10% aus Ölen und 5-25% aus unlöslichen Bestandteilen. Während des Sammelns vermischt die Biene diese Mixtur zusätzlich mit eigenen Speichelsekreten und Bienenwachs.

Propolis ist größtenteils lipophil, d.h. es kann gut in Fett gelöst werden, in Wasser jedoch nicht. Deswegen ist es auch abdichtend, so dass kein Wasser in den Bienenstock eindringen kann.

Bei niedrigen Temperaturen ist Propolis brüchig, bei warmen Temperaturen eine eher klebrige, wachsartige Masse, die gut geformt werden kann.

Propolis Inhaltsstoffe

In Propolis wurde über die Jahre in zahlreichen Studien hinsichtlich seiner Zusammensetzung und Wirkung untersucht. Dabei wurden über 300 verschiedene Bestandteile gefunden, die in Summe die Wirkung ausmachen.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe im Bienenkittharz:

Propolis: Wirkung für Körper und Geist

Propolis ist ein wahrer Jungbrunnen für den Körper. Seine Wirkung ist entzündungswidrig, desinfizierend, antibakteriell, antiviral und auch antimykotisch. Man verwendet Propolis sowohl äußerlich wie auch innerlich. 

Innerlich wird es gerne in der Zahnmedizin bei schlechtheilenden OP-Wunden oder auch bei Parodontose verwendet, einer chronisch-degenerativen Erkrankung des Zahnfleisches. Hier werden vor allem Spülungen mit Propolis-Tropfen angewendet. Gute Erfahrungen hat man in der Zahnheilkunde auch bei der Behandlung von Aphten gemacht. Hier wird eine systemische Einnahme von Propolis in Kombination mit Abtupfungen der betroffenen Stelle oder eine Propolis-Tamponade empfohlen. Da die Wirkung im Schleimhautbereich sehr hoch ist verwendet man Propolis-Anwendungen auch bei Entzündungen der empfindlichen Analschleimhaut. Man nimmt Propolis in Tropfenform innerlich ein und kombiniert das mit Sitzbädern. Diese werden in diesem Fall gerne dazu empfohlen, da sie als sehr angenehm und entspannend für den empfindlichen Analbereich empfunden werden.

Aber auch bei allgemeinen Infekten wie Erkältungskrankheiten, zur Unterstützung des Immunsystems oder bei Candida albicans-bedingten Darmbeschwerden hat sich Propolis als innerliche Einnahme in der Praxis, wie auch in Studien wirksam gezeigt. 

Äußerlich wird Propolis bei Hautpilzen, Ausschlägen und schlecht heilenden Wunden verwendet. Zur Anwendung kommen meist Salben oder Öle, da alkoholische Lösungen brennen würden.

In Studien konnte außerdem eine krebsfeindliche Wirkung festgestellt werden. An Versuchstieren wurde beobachtet, dass das Wachstum von soliden Krebstumoren durch Propolis-Gaben gehemmt werden konnte.

Eigenschaften von Bienenkittharz

Anwendungs­bereiche in der Naturheilkunde: Propolis

Durch die vielen, verschiedenen Wirkstoffe, die in Propolis enthalten sind, ergeben sich auch eine ganze Reihe an Indikationen, bei denen Propolis verwendet werden kann. 

Propolis bei Erkältung & Grippe

In mehreren Studien wurde gezeigt, dass Propolis antiviral und antibakteriell wird. Speziell bei grampositiven und gramnegativen Bakterien, sowie Rhino- und Herpesviren hat Propolis eine sehr gute Wirkung gezeigt. Die meisten Erkältungen und grippalen Infekte werden durch Rhinoviren verursacht, weshalb Propolis wirklich ein Mittel der Wahl darstellt.

Bienenkittharz als Entzündungsmittel

Propolis wirkt mit seinen Enzymen entzündungshemmend und durch seine Flavonoide wie Pinocembrin antiviral und antibakteriell. Es ist daher für alle Arten an Entzündungen zur Therapie geeignet und kann probiert werden.

Propolis zur Immunstärkung

Durch seine antioxidative Wirkung kann Propolis auch präventiv zur Entlastung des Immunsystems und zur Stärkung eingenommen werden. Imker machen selbst gerne Kuren, um sich widerstandsfähig und fit zu halten. Dafür kann Propolis oral in Tropfenform oder als Kapseln eingenommen werden. Man kann die Propolis-Tropfen auch in Kombination mit einer lauwarmen, heißen Zitrone einnehmen. So kommen Ascorbinsäure, Honig und Propolis in einer Tasse zusammen und stellen einen Immunbooster in der kühlen Jahreszeit dar. Lauwarm sollte sie aber sein, da bei zu großer Hitze die Enzyme der Propolis kaputtgehen könnten.

Bienenharz bei Hautproblemen

Hautprobleme haben viele Gesichter. Oftmals sind es trockene, entzündliche Hauterkrankungen, die den Menschen plagen. Aber es können auch bakterielle, leicht eiternde Entzündungen sein, die meist durch Staphylokokkus aureus, einem Hautbakterium hervorgerufen werden. Zu guter Letzt kommen dann noch Hautpilze in Frage, wie sie sich oft an den Füßen in den Zehenzwischenräumen finden lassen. Propolis ist für alle obengenannten Varianten ein gutes, mögliches Mittel. Studien haben gezeigt das Staphylokokken und Hautpilze zu dem Wirkspektrum von Propolis gehören. Propolis hat also eine nachgewiesene antimykotische und antibakterielle Eigenschaft, die hier genutzt werden kann. Bei nicht-infektiösen, entzündlichen Hautausschlägen hilft Propolis mit seiner grundsätzlich entzündungshemmenden Wirkung und verhindert zusätzlich, dass sich eine Infektion dazugesellt und das Geschehen verschlimmert.

Propolis bei Verletzungen

Propolis ist nachgewiesener Maßen wundheilungsfördernd. Man geht davon aus, dass dieser Effekt durch die desinfizierende Eigenschaft in Kombination mit wertvollen Enzymen zu Stande kommt. Studien haben ergeben, dass sogar bei offenen Beinen, einem sogenannten Ulcus cruris, Propolis-haltige Salben die Wundheilung signifikant beschleunigen konnten.

Propolis bei Allergien und Heuschnupfen

Heuschnupfen ist für viele Patienten jedes Jahr wieder eine enorme Belastung. Er bedeutet Müdigkeit, Abgeschlagenheit, angeschwollene Augen und eine dauernd laufende Nase. In Studien konnte gezeigt werden, dass Propolis die Allergie-Symptome massiv abschwächt. Verantwortlich werden die enthaltenen Flavonoide gemacht. Sie hemmen die Mastzellen daran Histamin auszuschütten und verringern somit die Intensität der Allergie.

Propolis bei Zahnfleischentzündungen und Aphten

In der Zahnmedizin ist Propolis schon seit vielen Jahren ein Tipp. Die chronische Zahnfleischentzündung, Parodontose genannt, ist für die Ärzte ein großes Problem. Das Zahnfleisch zieht sich zunehmend zurück und die Zahnhälse liegen frei. Die Patienten beklagen eine höhere Empfindlichkeit auf Kälte und Hitze am Zahn und es bilden sich Zahntaschen, in denen Erreger zu tiefer an der Wurzel sitzenden eitrigen Infektionen führen. Aufwendigere operative Eingriffe können nötig werden. Propolis zeigt hier eine gute Wirkung, in dem es die chronische Entzündung des Zahnfleisches reduziert und die Degeneration damit stoppt. Die Zahnhälse bleiben verdeckt und die Folgeprobleme treten nicht auf. Bei Aphten, einer erosiven, schmerzhaften Entzündung der Mundschleimhaut hat Propolis auch positive Effekte gezeigt. Das Auftupfen von Propolis auf die Aphte, lässt diese schneller abheilen und die Schmerzen lassen rasch nach.

Hinweise zur Verwendung von Propolis

Zur Prophylaxe im Herbst wird Propolis über 3-5 Wochen täglich als Tropfen 2-3mal täglich 10-15 Tropfen in Wasser eingenommen.
Bei Hauterkrankungen, Zahnfleischproblemen, Verletzungen und Aphten sollte sich die Dauer der äußerlichen und innerlichen Anwendung nach dem sichtbaren Verlauf der Erkrankung richten.
Eine antiallergische Therapie mit Propolis sollte im frühesten Frühjahr starten, um eine therapeutische Wirkung auf den Status der Mastzellen vor dem Auftreten der Allergene zu erreichen.
Bei Erkältungserkrankungen beginnt eine mehrfache tägliche Einnahme von 2-4 x 10-15 Tropfen mit dem Auftreten von Symptomen.

Bienenharz in der Schwangerschaft und Stillzeit

Viele Propolis-Zubereitungen sind alkoholhaltig und kommen damit für werdende Mütter und in der anschließenden Stillzeit nicht in Frage. Grundsätzlich gibt es hinsichtlich der Einnahme von Propolis nur das Allergie-Potential zu bedenken, dass sowohl für Mutter und auch Kind problematisch sein könnte.

Propolis bei Allergien

Allergiker sollten bei Propolis vorsichtig sein. Die enthaltenen Kaffeesäure-Derivate gelten als Kontaktallergene. Hinzu kommt der hohe Gehalt an Pollen und damit Eiweißen, die für den Allergiker problematisch werden können.

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