Schwarzer Rettich
Schwarzer Rettich

Schwarzer Rettich:
Antimikrobiell und verdauungsfördernd

Der Schwarze Rettich ist eine Variation des normalen Speiserettichs. Durch seine Inhaltsstoffe ist er eine potente Heilpflanze und in unseren Breiten wird er schon sehr lange als solche genutzt. Heutzutage wird er in der Küche sicherlich mehr verwendet als in der Medizin, seine antimikrobiellen Eigenschaften haben ihn aber die letzten Jahren als pflanzliches Antibiotikum wieder zurück in Bewusstsein geholt.

3 Fakten von Schwarzem Rettich

Wusstest Du, dass...

... die Bauarbeiter im alten Ägypten Rettich aßen, um gesund zu bleiben?

... eine Kulturpflanze ist, die wahrscheinlich aus dem Hederich gezogen wurde?

... man den reifen Rettich schnell ernten muss, da er sonst ins Kraut schießt und unbrauchbar ist?

Pflanzensteckbrief vom Schwarzen Rettich

Botanischer Name:Raphanus sativus var. niger
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse
Weitere Bezeichnungen: Winter-Rettich, Schwarzer Rettich
Blütezeit: Mai bis Juli
Erntezeit: ab Oktober, vor Frost
Standort: Halbschatten
Herkunft:Europa, Nordamerika
Blütenfarbe:rötlich violett
Blütenform: kreuzförmig angeordnete Zungen
Blattfarbe: grün
Blattform: fiederteilig
Blatteigenschaften:geadert, borstig behaart
Bodenart: sandig
Bodenfeuchte: feucht
ph-Wert: neutral
Kalkverträglichkeit: kalktolerant
Nährstoffbedarf: mäßig
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Raphanus sativus

Rettich ist antimikrobiell. Seine Senföle wirken gegen Bakterien, Viren und Pilze und helfen so dabei, bestehende Infektionen zu behandeln oder Infektionen vorzubeugen. Man wird weniger krank und kann bestehende Infektionen schneller überwinden.

Rettich ist cholagog. Er regt den Fluss von Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase in den Darm an und greift somit positiv auf die Verdauung ein. Die Enzyme können in Darm somit besser ihre Arbeit erledigen und die Verdauung wird sich merklich verbessern.

Rettich ist schleimlösend. Seine Inhaltsstoffe regen die Durchblutung der Schleimhäute an. Diese regenerieren sich, stoßen alten Schleim ab und regulieren ihre Aktivität auf ein normales Maß. Verschleimungen werden somit abgebaut und die Bronchien wieder freier.

Was ist schwarzer Rettich?

Der Rettich ist eine einjährige, krautige Pflanze, die in ihrer letzten Wachstumsphase starke Wurzeln ausbildet. Es gibt dabei Variationen mit runden oder länglichen Wurzeln. Beim schwarzen Rettich ist die Wurzel recht fest, fast ein wenig holzartig. Sie wird bis zu 500 Gramm schwer und kann gegessen werden. Auch die Blätter sind verzehrbar und werden als Salat genossen. Wichtig ist, den erntereifen Rettich schnell einzuholen. Ansonsten schießt die Pflanze ins Kraut und die Wurzel wird unbrauchbar. Um dies über die gesamte Entwicklung hinweg zu gewährleisten, sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze nie zu viel Licht und Wärme bekommt.

Raphanus sativus: Inhaltstoffe

Der Rettich enthält eine Vielzahl an Spurenelementen, Enzymen und Mineralstoffen. Folgende Stoff sind therapeutisch primär wirksam:

Schwarzer Rettich: Wirkung für Körper und Geist

Für den menschliche Körper hat der schwarze Rettich eine große, medizinische Bedeutung. Durch seine Inhaltsstoffe ist er stark antimikrobiell wirksam und kann sowohl bei viralen, bakteriellen und pilzbedingten Infektionen angewendet werden. Außerdem fördert er der den Gallenfluss und die Tätigkeit der Gallengänge. Damit regt er grundsätzlich die Verdauung der Organismus an. Durch seine Senföle nimmt er sehr starken Einfluss auf die Schleimhäute, regt diese zur Regeneration an und hat somit einen schleimlösenden Effekt.

Eigenschaften von Raphanus sativus

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Schwarzer Rettich

Aus den verschiedenen Wirkungen des Rettichs ergeben sich einige therapeutische Indikationen, bei denen er erfolgreich in der Praxis angewendet wird.

Raphanus sativus bei Verdauungsbeschwerden

Der Rettich regt den Gallenfluss an. Daher fließt mehr Gallenflüssigkeit in den Darm und aktiviert die Verdauung. Seine Senföle sind dabei auch gegen ungewünschte Erreger wirksam und helfen dabei den Darm sanft zu reinigen. Die Verdauung wird sich somit normalisieren und Verdauungsbeschwerden vergehen.

Schwarzer Rettich bei fettiger Haut

Mit seinen Senfölglykosiden und seiner antioxidativen Wirkung kann der Rettich bei fettiger Haut helfen. Er regt den Stoffwechsel der Haut von Innen an und hilft dabei Entzündungen der Haut auszuheilen. Die haut kann sich somit besser regenerieren, sieht wieder frischer aus und macht einen gesünderen Eindruck.

Raphanus sativus bei Blähungen

Blähungen gehen häufig auf fehlerhafte Besiedelungen des Darms mit Darmbakterien zurück. Diese bilden Gas und blähen den Menschen damit auf. Der Rettich geht gegen diese Darmerreger vor, regt die Verdauung an und regeneriert die Schleimhaut des Darms. Somit gehen die Blähungen zurück und die Verdauung läuft wieder geregelt ab.

Schwarzer Rettich bei Entzündungen der oberen Luftwege

Durch seine antimikrobiellen Eigenschaften ist es gut bei Entzündungen der oberen Luftwege Rettichsirup einzunehmen. Seine Wirkstoffe gehen gegen Erreger vor und regenerieren betroffene Schleimhäute. Diese beruhigen sich wieder, die Schleimbildung normalisiert sich und die Reizung verschwindet. Man kann wieder frei durchatmen und den Schleim abhusten, der zu viel ist.

Raphanus sativus bei Husten

Der Rettich wirkt mit seinen Senfölglykosiden und ätherischen Ölen gut auf die Luft- und Atemwege. Gerade bei Husten kann er deshalb eingenommen werden, um diese zu beruhigen. Dabei wirken seine Inhaltsstoffe gegen gängige Erreger und töten diese ab. Die Schleimhäute des Atemtraktes können sich erholen und überflüssiger Schleim leichter abgehustet werden, so dass der Hustenreiz schnell nachlässt.

Hinweise zur Verwendung von schwarzem Rettich

Schwarzer Rettich kann als Bestandteil von Komplexpräparaten, als frischer Sirup oder als Presssaft eingenommen werden. Je nach Akutheit des Geschehens dürfen bis zu 100ml Frischsaft über den Tag verteilt eingenommen werden. Selbstverständlich kann er geraspelt auch einfach im Salat gegessen werden. Dabei sollte man ihn vorher allerdings Schälen und leicht salzen.

Raphanus sativus in der Schwangerschaft & Stillzeit

Auch während der Schwangerschaft darf der Rettich eingenommen werden. Die Nährstoffe sind auch für das Kind gesund und eine schädigende Wirkung nicht zu erwarten.

Raphanus sativus bei Gallensteinen

Bei Gallensteinen sollte auf die Einnahme verzichtet werden. Der Rettich kann ein Abgehen der Steine mit akutem Gallenwegsverschluss nach sich ziehen.

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