Stress abbauen für einen gesunden Alltag

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Stress ist vorprogrammiert

Eine Studie der Techniker Krankenkasse zeigt deutlich: Die Deutschen sind gestresst. Besonders hoch ist das Stresslevel bei den 30-39-Jährigen. Diese Altersgruppe steht oft vor der schwierigen Aufgabe, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Die Vereinbarkeit von kleinen Kindern mit der beruflichen Karriere setzt besonders häufig Frauen unter großen Druck. Weitere Hauptfaktoren, welche zu Stress führen, sind finanzielle Sorgen, Hektik im Alltag, Streit in der Familie oder gesundheitliche Sorgen.

Zudem führt die ständige Erreichbarkeit durch das Smartphone und die Reizüberflutung über sämtliche Kanäle dazu, dass wir immer seltener zur Ruhe kommen. Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass wir dauerhaft online sind. Die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmt durch die digitale Vernetzung immer mehr und Stress ist vorprogrammiert. 

In diesem Blogartikel findest Du weitreichende Informationen rund um das Thema “Stress abbauen”.

Verschiedene Arten von Stress

Wenn wir an Stress denken, denken wir meist direkt an Überforderung und Anspannung. Aber Stress ist nicht gleich Stress! 

Gesunder Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers, welche durch innere und äußere Reize hervorgerufen wird. Es existiert der Begriff Eustress, welcher positiven Stress beschreibt. Eustress erhöht die Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit des Körpers. Wenn wir beispielsweise eine wichtige Aufgabe lösen, steigert er unsere Produktivität und wir sind motiviert uns der Herausforderung zu stellen.

Frau sitzt am Fenster und schaut Richtung Sonne

Negativer Stress

Das Gegenteil des gesunden, motivierenden Eustresses ist der Disstress. Wenn die Balance zwischen Stress und Erholung ins Ungleichgewicht gerät, fühlen wir uns schnell überfordert oder bedroht. Es scheint als seien wir unseren Aufgaben nicht gewachsen und der Stress überrollt uns. Dauerhafter Stress wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus und kann zu Krankheiten wie Burnout, Schlafstörungen und Bluthochdruck führen.

Wie kann ich Stress abbauen?

Allein der Gedanke an Stress kann uns bereits stressen. Das Immunsystem ist durch stressbedingte Hormone ständig in Alarmbereitschaft. Das Herz-Kreislauf-System und das Gehirn erfahren durch Stress eine zusätzliche Belastung. Der dauerhafte Druck hemmt die Kreativität und kann zu Lustlosigkeit und depressiver Stimmung führen. Natürlich reagiert jeder Mensch individuell auf Stressfaktoren, es gibt also leider kein absolutes, allgemein gültiges Rezept gegen Stress. Hier findest Du jedoch Inspiration und Informationen über Strategien, welche Dir dabei helfen können, Stress abzubauen.

S.O.S. Kurzfristiger Stressabbau

Wenn Du mitten im stressigen Alltag steckst, dann gibt es ein paar schnelle Techniken, welche beim Stress abbauen helfen können.

eine Tasse Kaffe steht auf einem Bett

Mache ausreichend Pausen!

Auch wenn Du denkst: „Ich habe keine Zeit! Ich hab sooo viel zu tun! Ich schaffe das niemals!“ kann es helfen, eine Pause einzulegen. Das scheint zunächst kontraproduktiv, als bleibe dann erst recht weniger Zeit für die anstehenden Aufgaben. Die ist jedoch ein Trugschluss. Es hilft ungemein, einmal kurz die Augen zu schließen und durchzuatmen. Eine Minute Ruhe wird Dich nicht allzu weit in Deinem Zeitplan nach hinten werfen, sie kann Dir aber helfen danach produktiver und ruhiger an die bevorstehenden Aufgaben ranzugehen.

Lass es raus!

Bei akutem Stress kann es helfen, einmal laut zu schimpfen und seinem Ärger Platz zu machen. Reagiere Dich kontrolliert ab, ohne dabei die negativen Emotionen, welche den Stress auslösen, bei einer anderen Person abzuladen. Schnapp Dir Deine Joggingschuhe und lauf eine Runde durch den Park, oder stell die Musik auf volle Lautstärke und schüttele all den Stress ab. 

Sorge für eine stressfreie Umgebung!

Steckst Du mitten in einer herausfordernden Aufgabe, dann hilft es die Stressfaktoren um Dich herum zu reduzieren. Schalte hierfür störende Lärmquellen wie das Radio oder das Handy aus. Sorge für gute Luft und einen ordentlichen Arbeitsplatz.

Langfristig Stress abbauen

Wenn Du Dich dauerhaft gestresst fühlst und die kleinen Tipps gegen kurzfristigen Stress keine Erfolge mehr erzielen, dann ist es Zeit sich problemorientiert mit diesem Umstand auseinander zu setzen. Es ist wichtig, Stressfaktoren auszumachen, zu minimieren und bestenfalls ganz zu beseitigen.

Wochenplanung auf einem Tablet

Was stresst Dich?

Zunächst gilt es also, die Stressfaktoren zu erkennen. Schreibe hierfür eine Liste mit all den Verpflichtungen, Aufgaben und Herausforderungen, welche bei dir Stress auslösen. Häufige Stressoren sind der Beruf, Mehrfachbelastung, familiäre Probleme, die eigenen hohen Ansprüche und belastende Alltagssituationen. Mit einer Liste aller Ursachen, welche zu Stresssituationen führen, kannst Du Dir vor Augen führen, welche Faktoren in Deinem Alltag Stress auslösen.  

Was kannst Du ändern?

Viele Stressoren lassen sich reduzieren durch Priorisierungen. Lege fest, welche Punkte Deiner Liste ganz oben stehen und welche in Wirklichkeit gar nicht so wichtig sind. Wochen und Tagespläne können dabei helfen, den Überblick zu behalten. Bringe Ordnung in Deinen Kalender und Du wirst sehen, dass automatisch auch das Chaos in Deinen Kopf besser wird. Zudem ist es wichtig, Deine Zeit richtig einschätzen zu können. Wenn Du merkst, dass Dir gerade viele Aufgaben über den Kopf wachsen, ist es okay auch einmal Nein zu sagen.

Eins nach dem anderen!

Oft versuchen wir dutzende Dinge gleichzeitig zu erledigen, was nur dazu führt, dass wir im Endeffekt sogar länger brauchen und das Stresslevel steigt. Also sei vorsichtig mit Multitasking. Erledige lieber eine Aufgabe nach der anderen, so kannst Du kontinuierlich Deine To-do-Listen abarbeiten.

Stress abbauen durch eine gesunde Einstellung

Natürlich gibt es auch Stressoren, die sich nicht minimieren lassen. Hier kann es helfen, die eigene Einstellung ihnen gegenüber zu ändern.

Eine entscheidende Strategie, welche dabei hilft Stress zu reduzieren, ist die eigene Einstellung. Es ist wichtig zu erkennen, welche negativen Glaubenssätze das persönliche Stressempfinden verstärken. Viele heutige Stressreaktionen haben einen psychischen Ursprung. Der eigene innere Kritiker ist ein ständiger Begleiter. Negative Gedanken wie „Ich schaffe das niemals in der vorgegebenen Zeit“, „So langsam wie ich bin, werde ich nie fertig“, oder „Ich schaffe das nicht“ begleiten oft das eigene Handeln.

Frau lächelt glücklich in einen Spiegel

Solche negativen Glaubenssätze führen dazu, dass wir uns selbst immer weiter unter Stress setzen und stets das Bedürfnis haben mehr leisten zu müssen. Um Stress abbauen zu können, statt ihn selbst noch zu verstärken, ist es wichtig seine eigene negative Einstellung zu erkennen und umzuwandeln. Destruktive Glaubenssätze sollten durch positive ersetzt werden. Dieses Vorhaben kann man trainieren! Der Vorsatz allein ist schon der erste Schritt, aber reicht nicht aus. Um negative Einstellungen abzulegen und Stress zu reduzieren, muss man positive Glaubenssätze aktiv steuern.

Es mag Dir vielleicht zunächst merkwürdig vorkommen Selbstgespräche zu führen, aber einen Versuch ist es wert. Positive Affirmationen wie beispielsweise: „Ich schaffe das“ oder „Es ist okay Fehler zu machen, ich gebe mein Bestes“ helfen dabei sich selbst zu motivieren und Stress abzubauen. Durch ein erhöhtes Vertrauen in Dich selbst steigerst Du Deine Fähigkeit, mit den Herausforderungen des Alltags klarzukommen. Stressabbau ist enorm wichtig für Deine Gesundheit!

Achte auf Deinen Körper!

Frau in der Yogahaltung herabschauender Hund

Wichtig ist es, genug Erholungszeiten einzubauen. Der Körper braucht immer wieder ausreichend Zeit, um für die kommenden Aufgaben und Herausforderungen zu regenerieren. Entspannungsübungen und Sport können dabei helfen, emotionalen und psychischen Stress abzubauen. Beim Sport kann angestaute Energie freigesetzt werden und Stresshormone abgebaut werden. 

Weitere Tipps, um Stress abzubauen

  • Gehe täglich raus an die frische Luft
  • Höre Deine Lieblingsmusik, um abzuschalten. Sie sorgt für gute Laune und hilft zu entspannen.
  • Wenn Du Pausen einlegst, dann richtig! Schalte für einen Moment alles andere ab und fokussiere Dich auf das Hier und Jetzt!
  • Suche Dir ein Hobby, welches Dir einen Ausgleich zur Arbeit geben kann.
  • Schreibe Gedanken, welche Dich umtreiben und von Deiner eigentlichen Tätigkeit ablenken, auf. So kannst Du sie für einen Moment beiseitelegen und später auf sie zurückgreifen.

Schau auch gerne bei unserem anderen Blogartikel zum Thema “Tipps um Stress zu vermeiden” vorbei.

Über die Autorin

Anemone

Anemone Kümmel studiert Betriebswirtschaftslehre im Gesundheitswesen an der Hochschule Neu-Ulm. Anemone ist verantwortlich für die Bereiche Social Media und Customer Service. Ihr fundiertes Wissen im Bereich der Naturheilkunde zusammen mit ihrer Kreativität im Bereich des Marketings machen Sie zu einem wertvollen Teil von ZIMPLY NATURAL.

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Categories: PSYCHOLOGIE & SINNE