Tipps für Deine Periode

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Unsere Periodentipps

Menorrhoe, Menses, Menstruation oder Erdbeerwoche: Alle bezeichnen die monatliche Blutung der Gebärmutter. Sie ist fester Bestandteil des weiblichen Zyklus. Die Beschwerden und Symptome während der Regel sind super individuell und unterschiedlich. Aber bei unseren Tipps sollte für jeden etwas dabei sein.

1. Massagen gegen Rücken- und Unterleibsschmerzen

Bei vielen sorgen die verkrampften Muskeln im Unterleib gleichzeitig für einen verspannten Rücken. Leichte Massagen entlang der Wirbelsäulenmuskulatur lindern die Beschwerden und steigern das allgemeine Wohlbefinden.

2. Wärme gegen die Schmerzen

Egal ob ein warmes Bad oder eine Wärmflasche, Wärme hilft meist Regelschmerzen zu verringern. Sie löst Verkrampfungen & entspannt die Muskeln und sorgt gleichzeitig für eine stärkere Durchblutung.

3. Sport und Bewegung

Auch wenn es für einige unmöglich klingt: Sport und Bewegung helfen ebenfalls bei Periodenbeschwerden. Beim Sport werden Endorphine freigesetzt, die glücklich machen. Und Du musst es ja nicht direkt übertreiben. Ein Spaziergang oder etwas Yoga reichen meist schon für einen positiven Einfluss.

4. Kein Alkohol & keine Zigaretten

Diese Giftstoffe belasten Deinen Körper zusätzlich und sollten vermieden werden. Ansonsten ist Dein Körper während der Menstruation doppelt belastet, da er Giftstoffe abbauen und ausscheiden muss.

5. Genügend Schlaf

Im Schlaf regeneriert sich unser Körper und so hält sich der Hormon- und Blutzuckerspiegel aufrecht.

6. Mache Dir keinen Druck

Du fühlst Dich nicht nach Sport oder rausgehen? Kein Problem! Hör auf Deinen Körper und tu das, was sich für Dich gut anfühlt. Unnötigen Stress solltest Du vermeiden und vielleicht ist ein Abend auf dem Sofa mit Deiner Lieblingsserie genau das, was du gerade brauchst!

ERNÄHRUNG WÄHREND DER PERIODE

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unseren Zyklus. Isst Du die richtigen Lebensmittel, kannst Du Deinen Hormonhaushalt positiv beeinflussen und einige Beschwerden lindern.

  • Greife auf langkettige Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte zurück. Einfach Kohlenhydrate machen nicht so gut satt und lassen Deinen Blutzuckerspiegel nach oben schnellen. Dies führt oft zu Heißhungerattacken.
  • Viel Wasser trinken und salzarm essen, um Wassereinlagerungen zu vermeiden. Vor allem Brennessel-Tee wirkt entschlacken und ist ein willkommener Helfer in dieser Zeit.
  • Achte auf Deine Eisenaufnahme: Durch die Blutung verlierst Du auch mehr Eisen, welches wichtig ist für den Aufbau roter Blutkörperchen. Eisenhaltige Lebensmittel sind bspw. Kürbiskerne, Haferflocken oder Sesam.
  • Gegen Krämpfe kann Magnesium helfen: Magnesium hat eine krampflösende und beruhigende Wirkung. Du kannst es entweder supplementieren oder über Kürbiskerne oder Weizenkleie zu Dir nehmen.
  • Genug gesunde Fette sollten auch auf Deinem Speiseplan stehen. Omega-3-Fettsäuren senken den Blutdruck und sind entzündungshemmend und verhindert die Bildung von Prostaglandinen, welche die Gebärmuttermuskeln dazu bringen, sich noch mehr zusammenzuziehen.

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Was sind Periodenbeschwerden?

Unter Periodenbeschwerden (Fachbegriff: Dysmenorrhoe) werden die unterschiedlichen Symptome zusammengefasst, die durch den Zyklus bedingt vor, während und nach der Menstruation auftreten. Von Hautunreinheiten über Kopf-, Brust- und Rückenschmerzen bis hin zu krampfartigen Unterleibsschmerzen und Übelkeit gibt es eine Vielzahl an Beschwerden, die mit der Regelblutung einhergehen können. Dabei werden die Regelschmerzen in zwei verschiedene Arten unterteilt:

  • Primäre Dysmenorrhoe: Primäre Regelschmerzen sind die Folge des natürlichen Prozesses im weiblichen Körper und treten bereits bei der ersten Periode auf. Die Beschwerden begleiten betroffene Frauen oft bis in die Wechseljahre.
  • Sekundäre Dysmenorrhoe: Sekundäre Periodenbeschwerden sind hingegen oft auf eine organische Ursache zurückzuführen. Dies können Entzündungen, Myomen, Endometriose oder andere Krankheiten sein – aber auch schlechtsitzende Verhütungsmittel können diese Schmerzen hervorrufen, wie beispielsweise die Spirale oder eine Kupferkette.

Häufig wird im Zusammenhang mit der Periode auch das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, erwähnt, welches ungefähr zwei Wochen bis kurz vor Beginn der Regelblutung auftritt und ebenfalls mit körperlichen sowie psychischen Symptomen verbunden ist. Sobald die Menstruation beginnt, sind die Beschwerden von PMS jedoch meist wieder verschwunden. Bislang ist die genaue Ursache des Prämenstruellen Syndroms aus medizinischer Sicht nicht vollständig geklärt, allerdings wird vermutet, dass die zyklusbedingten Schwankungen im Blutspiegel weiblicher Hormone eine zentrale Rolle spielen könnten.

Über den Autor

Dr. Markus Kick - Gruender und Geschaeftsfuehrer von ZIMPLY NATURAL

Dr. Markus Kick ist Gründer und Geschäftsführer der ZIMPLY NATURAL GmbH. Er ist Experte für Digitalisierung & Marketing und zusammen mit seinem Schwiegervater der konzeptionelle Kopf hinter ZIMPLY NATURAL.

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Categories: KÖRPER & BESCHWERDEN