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Tollkirsche
Tollkirsche

Tollkirsche: Bei plötzlich einsetzenden Beschwerden

Die Tollkirsche hat eine lange Geschichte als herausragende Kulturpflanze. Bereits im alten Rom war sie ausgesprochen beliebt. In dieser Epoche hat sie auch ihren Namen verliehen bekommen, denn Belladonna= Schöne Frau war ein Beiname, den man ihr gab, da die schönen Frauen der römischen Oberschicht sich die Tollkirsche in die Augen machten, bevor sie auf Partys gingen. Zum einen macht Belladonna große Pupillen, was als schön galt, zum anderen sorgte es dafür, dass die schöne Frau nicht sah, mit wem sie feierte. Die Reichen und Mächtigen stellten so sicher, dass sie nicht erpressbar waren.
In der Augenheilkunde wird Belladonna bis heute bei Augenhintergrunduntersuchungen eingesetzt, um die Pupille weit zu stellen.

3 Fakten zur Tollkirsche

Wusstest Du, dass...

...Belladonna nicht berauscht, sondern die Sinne schärft?

...Belladonna eine magische Pflanze der germanischen Berserker und Bestandteil der Flugsalbe der Hexen war?

...Belladonna kurz vor Sonnenuntergang am ‚ungiftigsten‘ ist, weil die Sonne die Pflanze schwächt?

Pflanzensteckbrief von der Tollkirsche

Botanischer Name:Atropa belladonna
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse
Weitere Bezeichnungen: Waldnachtschatten,
Teufelskirsche
Blütezeit: Juni bis August
Erntezeit: September
Standort: halbschattig bis absonnig
Herkunft:heimisch
Blütenfarbe:violett
Blütenform: glockenartig
Blattfarbe: grün-grau
Blattform: eiförmig bis lanzettlich
Blatteigenschaften:behaart
Bodenart: lehmig
Bodenfeuchte: mäßig trocken bis mäßig feucht
ph-Wert: schwach alkalisch bis neutral
Kalkverträglichkeit: kalkliebend
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Giftigkeit: stark giftig

Allgemeines und Heilwirkung von Atropa belladonna

Tollkirsche ist entzündungshemmend. Die Tollkirsche zählt zu den Pflanzen, die bei hochroten, hochakuten und schnellen entzündlichen Symptomen angewendet werden. Sie dämpft diese Entzündlichkeit und bringt die Reaktion wieder auf ein normales Maß herunter.

Tollkirsche ist nervenregulierend. Die Tollkirsche hat eine große Wirkung im Zentralnervensystem. Sie reguliert das Zentralnervensystem und hilft bei großer, lange bestehender Nervenüberreizung. Das Nervensystem fährt wieder runter, die Anspannung schwindet und der Druck weicht aus dem System.

Tollkirsche ist schmerzreduzierend. Ein stark überreiztes Nervensystem bedeutet meistens auch eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Schmerzen. Dadurch dass die Tollkirsche das Nervensystem reguliert, sinkt auch die Schmerzempfindlichkeit, so dass Schmerzen nicht mehr in dieser Intensität wahrgenommen werden.

Tollkirsche ist krampflösend. Sie beruhigt das zentrale Nervensystem, reguliert es in die Norm hinein und wirkt dadurch auch krampflösend, da die Krämpfe und Anspannung durch das überreizte Nervensystem ausgelöst werden.

Was ist Tollkirsche

Die Tollkirsche ist eine bei uns heimische Wildstaude, die eine lange Geschichte als Gift- und Heilpflanze hat. Sie gehört zu der Familie der Nachtschattengewächse. Ihr Namen leitet sich von der griechischen Schicksalsgöttin Atropos und dem römischen Begriff Bella Donna = schöne Frau ab. Meist wächst sie an Schlagflächen oder Lichtungen im Wald, da sie als Halblichtpflanze hier optimale Bedingungen hat. Ihre Beeren sind daumennagelgroß und tiefschwarz-violett. Sie ist mehrjährig, bildet eine bis zu einem Meter lange Pfahlwurzel aus und kann bis zu 150cm hoch werden. Auffallend sind die glockenartigen, violetten Blüten, die der Pflanze zusammen mit den schwarzen Beeren eine düstere Ausstrahlung geben.
Ihr Toxingehalt ist klassischerweise morgens, direkt nach der Nacht, am höchsten. Geringe Dosen können hier bereits tödlich sein. Gegen Abend sinkt der Toxingehalt der Pflanze wieder ab.

Atropa belladonna: Inhaltstoffe

Die Tollkirsche ist eine Pflanze die stark im Zentralnervensystem ihre Wirkung entfaltet. Der Grund ist eine Mischung aus diversen Alkaloiden, die den Nachtschattengewächsen gemein ist.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe in der Tollkirsche:

Tollkirsche: Wirkung für Körper und Geist

Die Tollkirsche ist eine der wichtigsten Heilpflanzen, die wir haben. Ihre Toxinwirkung ist charakteristisch und geht mit enorm vergrößerten Pupillen einher. Die Ursache ist, dass die Tollkirsche mit ihren Alkaloiden im Zentralnervensystem direkt anregend wirkt. Der Gesamt-Organismus wird gereizt, ohne dass das halluzinogene, psychotische Potential der Nachtschattengewächse in den Vordergrund tritt, wie es z.B. bei dem verwandten Bilsenkraut der Fall wäre. Das heißt, die Muskulatur wird gespannt, die Pupille geweitet, Puls und Blutdruck erhöht und jegliche Wahrnehmung gesteigert. Im Schlimmsten Vergiftungsfall alles über das Maß hinaus mit Todesfolge.
Therapeutisch genutzte Verdünnungen werden nun genau bei den Symptomen eingesetzt, die oben beschrieben wurden und häufig Stress bedingt sind. Hier wird eine paradoxe Wirkung genutzt. Nur in der Augenheilkunde wird direkt die Alkaloidwirkung zur Erweiterung der Pupillen genutzt.

Eigenschaften von Atropa Belladonna

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Tollkirsche

Die Tollkirsche hat durch ihre zentrale Wirkung ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.

Tollkirsche bei grippalen Infekten

Grippale Infekte gehen häufig mit schnell ansteigendem Fieber, starkem Schwitzen und großer Hitze einher. All diese Symptome können mit der Tollkirsche gut behandelt werden, da sie zentral regulativ eingreift und diese Überreizungszustände des Körpers wieder normalisiert.

Hanfsamen bei Kopfschmerzen

Viele Kopfschmerzen sind stressbedingte Anspannungskopfschmerzen. Da Hanf zentral die Stresswirkung durch Cannabinoid Rezeptoren beeinflusst und die Aktivität des Nervensystems reguliert geht die Anspannung zurück und der Kopfschmerz lässt nach.

Tollkirschen bei Mandelentzündungen

Mandelentzündungen machen Schluckbeschwerden, da die Gaumenmandeln im akuten Stadium meist hochrot geschwollen sind und den Gaumen verengen. Tollkirsche ist entzündungswidrig, lässt die Mandel an Röte verlieren und sie abschwellen. Dadurch wird der Gaumen wieder freier und das Schlucken geht leichter.

Atropa Belladonna bei Bauchschmerzen

Viele Bauchschmerzen haben keine erkennbare Ursache und gehen einfach nur auf krampfende Muskulatur der Bauchorgane zurück. Dabei können Darm, Magen oder Gallenblase betroffen sein. Die Tollkirsche wirkt im Zentralnervensystem regulierend auf die Nerven und unterbindet somit das Krampfen, da die Nerven die Muskulatur nicht mehr zur Kontraktion bringen. Die Krämpfe sind weg und das Wohlbefinden ist wieder hergestellt.

Tollkirsche bei Sonnenstich

Beim Sonnenstich führt die Strahlung der Sonne zur Überhitzung und zur Überreizung der Hirnhäute und des Zentralnervensystems. Diese Bereiche entzünden sich leicht und steigern ihre Aktivität. Belladonna ist das Mittel bei heißen Überreizungen, dämpft das ZNS wieder herunter und geht gegen die Entzündliche Reizung vor. Die Kopfschmerzen vergehen und die Übelkeit lässt nach.

Hanfsamen bei Appetitlosigkeit

Hanf regt den Appetit an, da das Cannabinoid System auch Einfluss auf die Verdauung nehmen, deren Tätigkeit anregen und somit Hunger entsteht. Außerdem wirkt der Hanf dämpfend auf das Stress-System und signalisiert dem Körper, dass nun Zeit für die Nahrungsaufnahme besteht. 

Atropa belladonna bei Fieber

Bei Fieber wird die Temperatur des Körpers absichtlich hochgefahren, da die Immunabwehr bei höherer Temperatur besser arbeitet. Allerdings gibt es auch eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte. Da Belladonna entzündungswidrig ist und gerade bei hochroten, heißen Entzündungen angewendet wird, ist es das Mittel der Wahl, um gegen hohe Fieber vorzugehen.

Tollkirschen bei Gelenkschmerzen

Es gibt Gelenksentzündungen, die so hoch akut ablaufen, dass das Gelenk wirklich rot glüht. Zum Beispiel ein akuter Gichtanfall ist eine solche Gelenksentzündung. Da Belladonna stark entzündungswidrig ist, ist sie hier das geeignete Mittel, und die Hitze aus dem Gelenk zu nehmen und es wieder auf ein normales Maß abzukühlen. Außerdem ist dadurch eine Schmerzstillung gewährleistet, die den Patienten entlastet.

Hinweise zur Verwendung von Tollkirschen

Die Tollkirsche wird heute in der Augenheilkunde als Augentropfen bei Augenhintergrunduntersuchungen angewendet.
In der Naturheilkunde kommen nur spagyrische Aufbereitungen oder homöopathische Verdünnungen zur Anwendung. Die homöopathischen Verdünnungen sind bis zur D3 verschreibungspflichtig und erst aber der D4 apothekenpflichtig.
Eine Anwendung sollte immer mit einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker abgesprochen erfolgen.
Häufig ist sie in höheren Verdünnungen Bestandteil von Komplexmitteln.

Tollkirsche in der Schwangerschaft & Stillzeit

Belladonna sollte in tieferen Potenzen während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Absprache mit dem betreuenden Behandler erfolgen. Höhere Potenzen und spagyrische Aufbereitungen stellen in der Regel kein Problem dar.

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