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Wacholder
Wacholder

Wacholder: Mehr als nur eine Beere

Die Wacholderbeere ist wahrscheinlich jedem aus der Küche bekannt. Diese kleinen, schwarzen Kugeln gibt man gerne bei Fleischgerichten in die Soße, um ihr markantes, einmaliges Aroma auf das Fleisch zu übertragen. Der gemeine Wacholder ist eine im alpinen Gebiet zu findende Nadelbaumart, die ihre eigene, biologische Nische gefunden haben. Sie sind sehr weit verbreitet und schon lange ein fester Bestandteil in der Heilkunde. Sowohl seine Verdauungsfördernde, aber auch seine antimikrobiellen und lymphfördernden Kräfte sind viel gelobt.

3 Fakten zur Wacholderbeere

Wusstest Du, dass...

...Wacholder der wichtigste Bestandteil des Gins ist?

…Wacholder einen ähnlich heiligen Status wie der Holunder hatte?

... Wacholder die Lymphe aktiviert?

Pflanzensteckbrief von Wacholder

Botanischer Name:Juniperus communis
Pflanzenfamilie: Zypressengewächse
Weitere Bezeichnungen: 
Blütezeit: April bis Juni
Erntezeit: Juni
Standort: sonnig bis absonnig
Herkunft:heimisch
Blütenfarbe:grünlich, weißlich
Blütenform: Zapfen
Blattfarbe: grün bis blaugrün
Blattform: nadelförmig
Blatteigenschaften:immergrün
Bodenart: kiesig bis lehmig
Bodenfeuchte: trocken bis mäßig trocken
ph-Wert: schwach alkalisch bis schwach sauer
Kalkverträglichkeit: kalktolerant
Nährstoffbedarf: nährstoffarm
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Juniperus communis

Wacholder ist antimikrobiell. Seine Inhaltstoffe sind gegen verschiedene Viren, Bakterien und Pilze wirksame. Daher wird er schon lang erfolgreich bei verschiedenen Infektionen angewendet. Beliebt ist er besonders Nieren-Blasenthemen. Er desinfiziert den Urogenitaltrakt und lässt Infektionen schneller ausheilen.

Wacholder ist verdauungsanregend. Daher wird er sehr gerne bei schwerem Essen in der Küche angewendet. Vor allem bei fetten Fleischgerichten ist Wacholder ein vielverwendetes Gewürz, da er die Verdauungsdrüsen anregt und den Verdauungstrakt entspannt.

Wacholder ist harnfördernd. Der Wacholder regt die Tätigkeit der Niere an und verbessert somit auch die Ausscheidung des Körpers. Wacholder gilt daher als entschlackend und reinigend für den Körper.

Was ist Wacholder?

Der Wacholder ist ein Nadelbaum, der in sehr unterschiedlichen Formen auftreten kann. Oftmals ist er eher strauchartig und gedrungen vom Wuchs, vereinzelt tritt er aber auch als aufrecht gewachsener Baum in Erscheinung. Mit dem Alter wird er meist mehrstämmig und geht zunehmend in die Breite. Er wird in der Regel zwischen fünf bis acht Meter hoch, manchmal aber selten auch bis zu 12 Meter. Er wächst mit 10-16cm pro Jahr sehr langsam, bildet ein tiefgehendes Wurzelwerk aus, um an Wasser und Nährstoffe zu kommen und kann durchaus bis zu 600 Jahre alt werden. Seine Nadeln sind immergrün und stark stechend. Sie verströmen wie die ganze Pflanze einen typischen Wacholdergeruch, da alle Pflanzenteile das ätherische Öl enthalten.

Juniperus communis: Inhaltstoffe

Juniperus enthält eine Vielzahl an Wirkstoffen, die eine breite Anwendbarkeit ergeben.

Wacholder: Wirkung für Körper und Geist

Wacholder hat als immergrüne Pflanze schon immer eine besondere Ausstrahlung und Anziehung auf die Menschen ausgewirkt. Sie steht für ewiges Leben und ewige Jugend und gilt daher als heilig. Heute weiß man, dass ihre Inhaltsstoffe auch tatsächlich sehr gesund für den menschlichen Körper sind. Sie sind gegen verschiedene Mikroben wirksam und putzen daher durch. Außerdem werden der Lymphfluss und die Verdauung durch den Wacholder aktiviert. Der innere Alchimist, das große Chemielabor unseres Körpers wird in seiner Arbeit unterstützt und ohne diesen läuft ja bekanntlich nicht viel. Zusätzlich regt der Wacholder die Ausscheidung an. Die Niere wird aktiviert mehr Urin zu produzieren, so dass die ableitenden Harnwege besser gespült sind und sich schlechter Infekte dort einnisten können.

Eigenschaften von Wacholder

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Juniperus communis

In der Heilkunde findest man den Wacholder regelmäßig in den unterschiedlichen Rezepturen, da er auf die Mitte eine hervorragende Wirkung hat.

Wacholder bei Bauchkrämpfen

Klassisch wird Wacholder bei Magen-Darm-Krämpfen verwendet. Dazu kann das Öl äußerlich eingerieben werden, oder der Wacholder Bestandteil einer Teemischung sein. Er hat eine aktivierende Wirkung auf die Verdauungsdrüsen und entspannt die muskulären Anteile des Verdauungstraktes, so dass alles locker ist und die Krämpfe verschwinden.

Juniperus communis bei Blähungen und Völlegefühl

Gerade nach schwerem Essen leiden viele Menschen unter Blähungen und Völlegefühl. Die Ursache ist, dass die Verdauungsdrüsen überlastet sind und die Nahrung eine lange Darmpassage hat. Wacholder entspannt die angespannte Muskulatur des Verdauungstraktes und regt Leber, Galle und Pankreas an mehr Verdauungssäfte zu produzieren. Dadurch vergeht das Völlegefühl und das Wohlbefinden kehrt zurück.

Wacholder zum Durchspülen von den Harnwegen

Besonders häufig wird Wacholder auch zur Behandlung der Harnwege eingesetzt. Zum einen erhöht er die Harnmenge und damit die Spülrate, zum anderen pflegt er aber auch die Schleimhäute des Urogenitaltraktes und geht gegen bestehende Infektionen vor. Durch das bessere Spülen und seine antimikrobielle Wirkung verschwinden bestehende Infektionen schneller und das Problem verschwindet wieder.

Juniperus communis bei Gicht

Durch seine blutreinigende Wirkung wird Wacholder auch gerne bei Gicht eingesetzt. Er hilft dem Körper dabei die Harnsäure harnfähig zu machen und aktiviert die Niere, damit diese die Harnsäure über den Urin ausscheiden kann. So sinken die Harnsäurewerte im Blut und die Gicht schwächt sich ab.

Wacholder bei Infektionen

Der Wacholder ist gegen eine Vielzahl an Viren, Bakterien und Pilze wirksam. Daher ist es im Herbst ratsam den Wacholder vermehrt ins Essen oder als Bestandteil von Teemischungen zu sich zu nehmen, da in dieser Jahreszeit das Immunsystem stark gefordert ist und Unterstützung brauchen kann.

Hinweise zur Verwendung von Juniperus communis

Wacholder wird meist als Bestandteil von Fertigarznei-Mischungen angewendet. Größere Mengen können sehr reizend sein, weshalb Arzneimittel mit fester Dosierung bevorzugt werden. Therapeutischen werden diese Arzneien kurartig mehrfach täglich eingenommen. Dauertherapien sind nicht zu empfehlen.

Wacholder in der Schwangerschaft & Stillzeit

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte der Wacholder gemieden werden, da er die Gebärmutter stimuliert und seine Wirkung auf das Kind nicht kalkulierbar erscheint.

Wacholder bei entzündlichen Nierenerkrankungen

Bei entzündlichen Nierenerkrankungen sollte auf den Wacholder verzichtet werden.

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