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Wasserhanf
Wasserhanf

Durchwachsener Wasserhanf: Der Erkältungsspezialist

Der Wasserhanf hat einen sehr mächtigen Namen, wobei dieser ausschließlich auf die Verwandtschaft der Blattform der beiden Pflanzen zurückgeht. Der Dost hat mit echtem Cannabis keine Beziehung, doch er ist ohne Frage einer der großen Heilpflanzen in unseren Breiten. Sein Hauptanwendungsgebiet sind Erkältungen und Infektionen, da seine Wirkstoffe eine ausgesprochen positive Wirkung auf das Immunsystem haben. In früheren Zeiten war er noch eine bedeutende Pflanze für Färber, da es möglich war mit ihm Schwarztöne zu erzeugen – eine Farbe, die sonst der Natur vorbehalten war oder deutlich mehr Aufwand benötigte, um erzielt zu werden. 

3 Fakten zu Wasserhanf

Wusstest Du, dass...

...er früher eine heilige Pflanze des Wettergottes war, wovon sich Spitznamen wie "Donnerkraut" ableiten?

...der Saft des Dosts als Insekten-Repellent genutzt wird, weil sie den Geruch abstoßend finden?

...der Wasserhanf in Nordamerika Jahrhunderte lang erfolgreich zur Behandlung der Malaria genutzt wurde?

Pflanzensteckbrief von Wasserhanf

Botanischer Name:Eupatorium perfoliatum
Pflanzenfamilie: Korbblütler
Weitere Bezeichnungen: Wasserdost, durchwachsener Wasserhanf
Blütezeit: Juli bis September
Erntezeit: Juli bis September
Standort: halbschattig bis sonnig
Herkunft:Nordamerika
Blütenfarbe:rosa, weiß
Blütenform: Dolde
Blattfarbe: grün
Blattform: unpaarig, gefiedert
Blatteigenschaften:stängelumfassend
Bodenart: Humus
Bodenfeuchte: feucht
ph-Wert: neutral bis alkalisch
Kalkverträglichkeit: kalkliebend
Nährstoffbedarf: nährstoffreich
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Eupatorium perfoliatum

Wasserhanf ist immunstimulierend. Dadurch bildet der Körper mehr Immunzellen und ist besser gegen Infektionen jeglicher Art gewappnet, seien es Pilze, Viren oder Bakterien.

Wasserhanf ist blut- und leberreinigend. Er regt die Leber- und Nierentätigkeit an, hilft dabei Schadstoffe harnfähig zu machen und über die Niere auszuscheiden. Dadurch wird auch das Blutgereinigt und der ganze Organismus entlastet.

Wasserhanf ist entwässernd. Er regt die Niere in ihrer Arbeit an und hilft ihr dabei, bestehende Wasseransammlungen abzubauen und auszuscheiden. Dicke Beine werden wieder dünner und die Folgeprobleme der Ödeme kommen nicht zum Tragen.

Was ist Wasserhanf?

Der Wasserdost ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die bei besten Bedingungen bis zu zwei Meter hoch wachsen kann. Ihre Blätter erinnern von der Form her an die des Hanfs, sind spitz und länglich geformt. Die Pflanze liebt Wasser und Feuchtigkeit und ist daher gerne auf feuchten Wiesen, Auen oder stark bewässerten Flächen zu finden. Wenn die Wassermenge ausreichend ist, genießt die Pflanze auch volle Sonne. Dabei geht ihr Wasserverbrauch allerdings stark in die Höhe und der Boden sollte eher nass als feucht sein. Aus diesen Eigenschaften entstand auch ihr Name Wasserhanf, ohne irgendetwas mit dem echten Cannabis zu tun zu haben. Der Durchwachsene Wasserhanf stammt ursprünglich aus Nordamerika, wobei es auch heimische Arten gibt. Der Wasserdost gehört zu den Korbblütlern, blüht in einem reinen Weiß oder auch zartem Rosa und ist auch bei uns relativ weit verbreitet. Meist ist er Teil einer Ziergarten-Bepflanzung. 

Eupatorium perfoliatum: Inhaltstoffe

Der Wasserhanf enthält einige Stoffe, die starke Reize auf den Körper auswirken. Daraus ergibt sich eine Anwendung in akuten Situationen. Eine Dauermediation ist nicht zu raten. Es wird die ganze Pflanze verarbeitet.

Wasserhanf: Wirkung für Körper und Geist

Der Wasserhanf hat eine interessante Mischung an Wirkstoffen, die ihn besonders interessant machen, wenn das Immunsystem aktiviert werden soll. Diese Eigenschaft geht mit einer antimikrobiellen Fähigkeit einher die ihn geeignet machen Infekt abzuwehren. Er ist harntreibend, fiebersenkend und immunaktivierend und fand daher bei den Indianern Nordamerikas häufig Anwendung zur Behandlung von fieberhaften Erkrankungen wie der Malaria. Schon sein Namensgeber König Mithridates Eupator von Pontos soll ihn außerdem erfolgreich zur Behandlung seiner Leberleiden verwendet haben. Die enthaltenen Bitterstoffe und Gerbstoffe machen diesen historischen Bericht nachvollziehbar und tatsächlich ist der Wasserdost bis heute häufig ein Bestandteil von Leberrezepturen. Aber auch seine entwässernde Wirkung wird gerne genutzt, wenn der Patient unter Ödemen jeglicher Art leidet. Der Schwerpunkt der Anwendung liegt heute allerdings unbestritten in der Behandlung von grippeähnlichen Infekten, Schnupfenerkrankungen und den damit einhergehenden Symptomen wie Fieber und Kopfschmerz.

Eigenschaften von Eupatorium perfoliatum

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Wasserhanf

Aus den oben gelisteten Inhaltsstoffen und dem großen Erfahrungsschatz der nordamerikanischen Ureinwohner ergeben sich folgende Indikationen, bei denen meist der Wasserhanf als Pflanze der Wahl in Frage kommt.

Eupatorium perfoliatum bei grippalen Infekten

Viel Erfahrung wurde von den nordamerikanischen Natives im Umgang mit dem Wasserhanf gesammelt, da er die Pflanze zur Behandlung der Malaria war. Bei der Malaria leidet der Patient vor allem unter schubweisem Fieber. Hier hilft der Hanf das Fieber zu senken oder weniger stark ausfallen zu lassen. Er stärkt das Immunsystem und hilft so dabei, die bestehende Infektion schneller zu überwinden und wieder gesund zu werden.

Durchwachsener Wasserhanf bei Rheuma

Manche Erkältungserkrankungen gehen mit starken rheumatischen Glieder- und Muskelschmerzen einher. Da der Dost sowohl gegen die Infektion an sich vor geht und auch eine entzündungshemmende Wirkung hat gehen die rheumatischen Beschwerden zurück und die Schmerzen verschwinden wieder.

Eupatorium perfoliatum bei Fieber

Das Fieber ist eine Funktion des Körpers, die er nutzt, um das Immunsystem scharf zu stellen, so dass Infekte abgewehrt werden können. Der Wasserhanf hilft dabei das Immunsystem zu unterstützen. Dadurch wird der Körper entlastet und muss die Körpertemperatur nicht oder nicht so stark anheben. Das Fieber manifestiert sich dadurch gar nicht oder weniger und der Körper bleibt entlastet.

Durchwachsener Wasserhanf bei Kopfschmerzen

Viele Kopfschmerzen sind bereits Vorboten von grippalen Infekten und gehen auf latente Entzündungen zurück. Der Wasserhanf geht direkt gegen die Infektionen vor und hilft mit seiner entzündungswidrigen Wirkung dabei, dass die Kopfschmerzen rasch wieder zurückgehen. Dabei wird er gerne mit anderen, unterstützenden Pflanzen kombiniert.

Hinweise zur Verwendung von Eupatorium perfoliatum

Der Wasserhanf wird kurartig als Tee, Tropfen oder Tablettenform eingenommen. Dabei kann er genauso einzeln, als auch als Bestandteil einer Mischung angewendet werden. Meist erfolgt die Einnahme im Akutfall mehrfach täglich, bis stündlich. Dauerhafte Anwendungen sind nicht zu raten, da die Inhaltsstoffe überreizen können.

Wasserhanf in der Schwangerschaft & Stillzeit

Durch seine reizenden Inhaltsstoffe und den Gehalt an Gerbstoffen ist eine Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angeraten. 

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