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Wurmfarn
Wurmfarn

Wurmfarn: Eine der ältesten Heilpflanzen

Der Wurmfarn ist der Saurier unter den Pflanzen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn er gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt. Seit Urzeiten wird er gegen verschiedenste Erkrankungen eingesetzt, teil mit mehr, teils mit weniger Erfolg. Seinen Namen machte er sich aber als Mittel gegen Wurmbefall. Seit Jahrhunderten nutzt man ihn erfolgreich für die Bekämpfung von parasitärem Bandwurm-Erkrankungen. Zwar hat der Einsatz die letzten Jahrzehnte aus diversen Gründen in unserem Kulturkreis nachgelassen, aber der feste Platz im Repertoire des Naturheilkundigen ist ihm sicher.

3 Fakten zu Wurmfarn

Wusstest Du, dass...

... Wurmfarn früher das Mittel gegen Bandwürmer war?

... Farne zu den ältesten Pflanzen zählen und baumhoch wuchsen?

... man Farne früher in "männliche" und "weibliche" Farne unterschied, was sich bis heute in den botanischen Namen widerspiegelt?

Pflanzensteckbrief von Wurmfarn

Botanischer Name:Dryopteris filix-mas
Pflanzenfamilie: Wurmfarngewächse
Weitere Bezeichnungen: Männerfarn
Blütezeit: -
Erntezeit: im Frühjahr
Standort: absonnig bis schattig
Herkunft:Mitteleuropea
Blütenfarbe:-
Blütenform: -
Blattfarbe: grün
Blattform: einfach gefiedert, gesägt
Blatteigenschaften:wintergrün
Bodenart: sandig bis lehmig
Bodenfeuchte: mäßig trocken bis frisch
ph-Wert: neutral bis schwach sauer
Kalkverträglichkeit: kalktolerant bis kalkempfindlich
Nährstoffbedarf: mäßig nährstoffreich
Giftigkeit: giftig

Allgemeines und Heilwirkung von Dryopteris filix-mas

Wurmfarn ist wurmfeindlich. Er tötet Parasiten ab und hilft dem Körper dabei diese auszuscheiden. Dadurch wird der gesamte Organismus entlastet und kann sich von den ungebetenen Mitessern erholen.

Wurmfarn ist antirheumatisch. Durch seine austreibende Wirkung wird das Immunsystem entlastet. Entzündungsprozesse wie rheumatische Entzündungen können sich wieder beruhigen und abklingen.

Wurmfarn ist wundheilend. Gerade äußerlich wird der Wurmfarn angewendet, um schlecht heilende Wunden zum Schließen zu bringen. Wunden die lange offenbleiben und nicht heilen erhöhen die Chance einer Folgeinfektion. Der Wurmfarn hilft hier doppelt: die Wunde schließt sich und eine Infektion kann nicht mehr eindringen.

Was ist Wurmfarn?

Der Wurmfarn gehört zu den ältesten Pflanzen der Welt. Man geht davon aus, dass vor 360 Millionen Jahren Wurmfarnwälder existierten. Die Pflanzen waren dabei baumhoch und profitierten davon, hohe Mengen an CO2 in der Atmosphäre vorgefunden zu haben. Durch Fotosynthese wandelten sie das CO2 in Sauerstoff um und schufen unsere heutige Atmosphäre. Der Wurmfarn wird bis zu 140cm hoch und lieb bewaldete, feuchte Gebiete. Bis auf 2600m kann man den Wurmfarn in unseren Breiten finden. Er bildet lange Stiele aus, an denen rhythmisch aufgebaut zur Spitze hin kleiner werdende, stark gezackte Blättchen sitzen. Dieser Stiel ist als Jungtrieb eingerollt und streckt sich erst im Laufe der Zeit aus. Zur Vermehrung wechselt beim Farn eine sporenbildende Generation mit einer geschlechtlichen Generation ab. Diese bildet dann befruchtet neue Sporenbildner. So sorgt der Farn für seien Fortbestand und das bis heute sehr erfolgreich.

Dryopteris filix-mas: Inhaltstoffe

Der Wurmfarn enthält einige, gut untersuchte chemische Verbindungen mit teils starken Wirkungen.

Wurmfarn: Wirkung für Körper und Geist

Der Wurmfarn hat eine recht breite Anwendbarkeit zur Therapie von Erkrankungen. Er enthält eine Vielzahl an hochwirksamen Inhaltsstoffe, die unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten eröffnen. Die Phloroglucine haben eine starke krampflösende und schmerzlindernde Wirkung, weshalb sie bei Regelschmerzen oder Darmkrämpfen zum Einsatz kommen. Filicin hingegen hat dem Wurmfarn seinen Namen gegeben, wirkt es doch stark wurmfeindlich. Dem Wurmfarn wird allerdings auch eine starke wundheilungsfördernde Wirkung zugesprochen, da es das Gewebe zur Regeneration anregt, und gleichzeitig Erreger abtötet, die die Wunde infizieren könnten. Auch wenn sie nicht im Vordergrund stehen, aber auch der Farn enthält ätherische Öle. Diese unterstützen die antiinfektiöse Kraft der Pflanze. Zusammen mit den adstringierenden Bitterstoffen wird die Haut so eine unüberbrückbare Barriere. Auf den Körper hat die Pflanze somit insgesamt einen reinigenden Charakter. Äußerlich stärkt sie unsere Barrieren und hindert Eindringlinge daran erfolgreich zu sein. Durch diese Entlastung des Körpers nehmen viele eine Verbesserung des mentalen Zustandes wahr und spüren mehr nutzbare Lebenskraft.

Eigenschaften von Dryopteris filix-mas

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Wurmfarn

Wurmfarn wird in der Naturheilkunde bei vielen verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, meist in Mischungen und Kombinationen mit anderen Pflanzen.

Dryopteris filix-mas bei Kopfschmerzen

Einige Kopfschmerzen entstehen durch krampfartige Verspannungen. Der Wurmfarn hat eine relaxierende Wirkung auf muskuläre Strukturen und hilft dabei, dass die locker werden und bleiben. Die Krampfneigung geht zurück und mit ihr die Anspannung. Damit ist dem Kopfschmerz die Grundlage entzogen und er verschwindet langsam wieder.

Wurmfarn bei Glieder- & Rückenschmerzen

Glieder und Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Angespannte Muskulatur, Krämpfe der inneren Organe, aber auch Milieustörungen durch parasitäre Ursachen. Der Wurmfarn entspannt die muskulären Strukturen und treibt Parasiten aus dem Körper aus. Somit reduziert er das rheumatische Geschehen, dass auf die Parasiten zurück ging und die Beschwerden schwächen sich ab. 

Dryopteris filix-mas bei Hautinfektionen & -entzündungen

Der Wurmfarn enthält eine ganze Mischung an Wirkstoffen, die ihn für die Behandlung von Hautproblemen qualifizieren. Er hat desinfizierende und antimikrobielle Eigenschaften, um Infektionen von der Wunde fernzuhalten. Außerdem helfen Bitterstoffe wie Tannin dabei, dass sich Blutgefäße und Gewebe zusammenziehen und somit abdichten. Der Stoff Aspidin beeinflusst die Bildung von Narbengewebe positiv und sorgt so dafür, dass keine Narbenwucherungen entstehen.

Wurmfarn bei Rheuma

Bei Rheuma ist grundsätzlich das Immunsystem falsch scharf gestellt und sorgt für Entzündungen an eigentlich gesunden Strukturen. Dafür verantwortlich sind häufig Wurmerkrankungen, die das Immunsystem überreizen und somit autoimmune Reaktionen auslösen. Die Folge ist Rheuma. Der Wurmfarn ist eine Pflanze, die bei Wurmbefall eingesetzt werden kann, um die Parasiten abzutöten. Infolgedessen beruhigt sich das Immunsystem wieder und die rheumatische Problematik klingt wieder ab.

Dryopteris filix-mas bei Krämpfen

Der Wurmfarn enthält Wirkstoffe, die bei Krämpfen ausgesprochen zuverlässig wirken. Diese Phloroglucide entspannen sowohl die Skelettmuskulatur, aber auch die muskulären Anteile innerer Organe. Der Wurmfarn wird daher bei Wadenkrämpfen, Gallenkoliken oder Darmkrämpfen gleichermaßen eingesetzt.

Wurmfarn bei Reizhusten & Heiserkeit

Reizhusten und Heiserkeit können auf zu hohe Spannung von muskulären Strukturen zurückgehen. Diese Spannung reizt das Lungengewebe und löst einen Juckreiz aus, was einen Husten lässt. Bei Asthma ist dieser Umstand gut bekannt. Der Wurmfarn entspannt die muskulären Strukturen und bedingt damit, dass Blut und Luft wieder normal durch die Lunge strömen können. Die Schleimhäute beruhigen sich und schwellen ab, ebenso der Hustenreiz. 

Dryopteris filix-mas bei Sodbrennen

Sodbrennen kann seine Ursache in zu hohem Magentonus haben. Die Muskulatur ist dabei übermäßig angespannt. Stress ist hierfür eine häufige Ursache, also funktionell das Nervensystem. Der Farn wirkt beruhigen und entspannend auf die Magenmuskulatur und beruhigt das Nervensystem. Die Überreizung geht zurück und damit auch die Produktion an Salzsäure im Magen. Das Sodbrennen lässt nach und die gereizte Schleimhaut kann sich regenerieren.

Hinweise zur Verwendung von Dryopteris filix-mas

Farn kann als Droge äußerlich bei Wunden angewendet werden. Empfohlen werden dabei saubere Wundauflagen aus Farn. Innerlich sollte die Anwendung ausschließlich mittels Fertigpräparaten erfolgen. Somit ist sichergestellt das keine Fehldosierung stattfindet. Gerade der Wirkstoff Filicin kann bei Überdosierung schwere Nebenwirkungen hervorrufen.

Wurmfarn in der Schwangerschaft & Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf eine Anwendung von Wurmfarn verzichtet werden.

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