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Zimt
Zimt

Zimt: Viel mehr als nur ein Gewürz

Zimt ist eines der ältesten Gewürze der Welt. In Asien wird es schon vor 2000 v.Chr. in der Küche verwendet. 1502 brachte Vasco da Gama den Zimt von einer Ceylon-Reise mit nach Europa. Vor allem die Rinde des Baumes erfreut sich bei uns seitdem großer Beliebtheit. Sie ist ein fester Bestandteil der Weihnachtsbäckerei geworden und ist in vielen Rezepten als Zutat zu finden.

3 Fakten zu Zimt

Wusstest Du, dass...

...Der Name Cinnamomum eine lateinisierte Version des althebräischen kinamom ist?

...Der Ceylon-Zimt der aromatischste unter den Zimtarten ist?

...Zimt in Europa seinen Höhepunkt an Beliebtheit im 16.-18.Jhdt hatte?

Pflanzensteckbrief von Zimt

Botanischer Name:Cinnamomum verum
Pflanzenfamilie: Lorbeergewächse
Weitere Bezeichnungen: Zimt, Ceylon-Zimt
Blütezeit: Sommer
Erntezeit: mehrfach im Jahr
Standort: sonnig
Herkunft:Ceylon
Blütenfarbe:weißlich-gelblich
Blütenform: sechsblättrig
Blattfarbe: rot, dann grün
Blattform: oval
Blatteigenschaften:weiß geädert
Bodenart: sandig-lehmig
Bodenfeuchte: feucht
ph-Wert: schwach sauer bis neutral
Kalkverträglichkeit: gering
Nährstoffbedarf: hoch
Giftigkeit: ungiftig

Allgemeines und Heilwirkung von Cinnamomum

Zimt ist entkrampfend. Die enthaltenen Wirkstoffe entspannen Muskulatur. Man nutzt das bei Problemen im Verdauungstrakt und bei Menstruationsbeschwerden der Damen.

Zimt ist antimikrobiell. Mit seinen Inhaltsstoffen kann Zimt sowohl bei bakteriellen und viralen Erkältungserkrankungen wie bei diversen Pilzinfektionen eingesetzt werden. Gerade Pilzerkrankungen am Fuß sind Gegenstand der Forschung gewesen und haben dies bestätigt.

Zimt ist blutzuckersenkend. Er hält den Blutzuckerspiegel konstant niedrig und verringert somit das Risiko für Diabetes Typ 2 und dessen Folgeerkrankungen. Dazu regt er die Verdauungsdrüsen an und sorgt für einen besseren Stoffwechsel.

Zimt ist entzündungswidrig. Bei rheumatischen Entzündungen von Gelenken wird Zimt erfolgreich eingesetzt. Die Schwellung verringert sich, die Entzündung geht zurück und das betroffene Gelenk wird wieder belastbarer.

Was ist Zimt?

Der Zimtbaum ist ein Immergrüner Baum mit Wuchshöhen von bis zu 18 Metern. Seine Heimat ist Sri Lanka, wo er als Nutzpflanze angepflanzt wird. Dabei werden die Bäume so gestutzt, dass sich mehr Äste bilden, an denen man die Zimtrinde ernten kann. Die jungen Blätter des Baumes sind von roter Farbe und erst im weiteren Verlauf werden diese dann komplett grün mit ihren charakteristischen, hellen Adern. Die Blüte des Zimtbaumes ist weißlich-gelb und geht dann in eine eingekapselte Frucht über. Diese Frucht wird in der Gewürzwelt als Zimtblüte bezeichnet und schmeckt der Rinde sehr ähnlich, allerdings etwas floraler und milder.

Cinnamomum: Inhaltstoffe

Die Zimtrinde ist reich an ätherischem Öl, welches ihr auch ihren charakteristischen Geschmack und Geruch verleiht. Allerdings enthält sie noch eine Reihe von anderen Inhaltsstoffen.

Du findest die folgenden Inhaltsstoffe im Zimt:

Zimt: Wirkung für Körper und Geist

Zimt wird schon seit Jahrtausenden in der Heilkunde angewendet. Wichtig ist heute sein Bezug zu Schleimhäuten. Hier entfaltet er ein entzündungshemmendes Potential was wahrscheinlich auf seine antimikrobiellen Eigenschaften und die geringe Menge an Cumarinen zurück geht. Speziell bei Erkrankungen der Nasen-Nebenhöhlen hat sich Zimt als Bestandteil naturheilkundlicher Mischpräparate oder als Inhalationsmittel bewährt. Ein weiterer Punkt ist seine positive Wirkung auf den Verdauungstrakt. Zum einen werden die Verdauungsdrüsen aktiviert, zum anderen aber auch Motilität der Verdauungsdrüsen gefördert ohne dass sie krampfen. Man hat außerdem beobachtet, dass er die Bauchspeicheldrüse entlastet, da er den Zuckerspiegel niedrig hält und somit auch Diabetes Typ 2 vorbeugt.

Eigenschaften von Zimt

Anwendungsbereiche in der Naturheilkunde: Cinnamomum

Zimt hat eine rechte Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten, deren Schwerpunkte im Folgenden vorgestellt werden.

Zimt bei Verdauungsschwäche

Zimt hat eine umfangreiche Wirkung auf die Verdauung und ist daher in vielen Küchen der Welt ein fester Bestandteil. Zimt regt den Darm dazu an sich zu bewegen, um den Stuhl und den Nahrungsbrei besser zu durchmischen und weiter zu transportieren. Aber auch der Magen und die Verdauungsdrüsen werden aktiviert und schütten mehr Verdauungssäfte aus. Einer optimalen Verdauung steht so nichts mehr im Weg und der Prozess kann gesund ablaufen.

Cinnamomum bei Appetitssteigerung

Viele ältere Menschen haben keinen Appetit mehr, da die Verdauungsdrüsen müde geworden sind. Der Magen produziert zu wenig Säure, der Pankreas zu wenig Enzyme und die Leber zu wenig Gallenflüssigkeit. Zimtrinde regt diese Drüsen an, so dass wieder mehr Verdauungssäfte zur Verfügung stehen. Der Hunger kehrt zurück, denn nur ein vorbereiteter Verdauungstrakt kann die Nahrung auch gut verdauen.

Zimt bei hohem Blutzuckerspiegel

In einigen Studien hat sich ergeben, dass der Zimt bei oraler Einnahme den Blutzuckerspiegel geringhält. Gerade bei Menschen mit prädiabetischer Stoffwechsellage oder einem frühen Stadium von Diabetes Typ 2 kann es daher sinnvoll sein mit Zimt zu arbeiten. Denn ein niedriger Blutzuckerspiegel bedeutet auch niedrigere Insulinwerte. Somit wird vielen sekundären Problemen des Typ 2 Diabetes Vorschub geleistet.

Cinnamomum bei Infektionen

Zimt hat eine antimikrobielle Wirkung. Er wird genauso gegen Hautpilze an den Füßen, wie auch bei viralen oder Bakteriellen Entzündungen des Atemtraktes eingesetzt. Seine Inhaltsstoffe gehen dabei gegen die Erreger vor und töten sie ab, so dass die Infektion stoppt und abklingt.

Zimt bei Erkältungssymptomen

Sehr beliebt ist Zimt in Rezepturen zur Behandlung von Erkältungskrankheiten. Diese betreffen meist die Schleimhäute des jeweiligen Bereichs. Zimt ist an den Schleimhäuten sehr aktiv, verringert die Schwellung und Entzündung und tötet die Erreger ab. Dadurch entspannt sich die Situation und Husten und Schnupfen lassen rasch wieder nach.

Cinnamomum bei hohem Cholesterin

Der Zimt hat in Studien gezeigt, dass er bei den Patienten sowohl den Blutzuckerspiegel, aber auch die Blutfettwerte senken konnte. Dazu gehört auch das oftmals verschriene Cholesterin, wobei dieses in ein gutes HDL-Cholesterin und ein schlechtes LDL-Cholesterin getrennt wird. Das Ergebnis der Studie war eindeutig dahingehend, dass das HDL-Cholesterin stabil hoch blieb, während das LDL-Cholesterin massiv gesenkt werden konnte. Die Folge ist ein Sinken des Risikos auch Erkrankungen der Herzkoronargefäße.

Hinweise zur Verwendung von Zimt

Der Zimt ist in homöopathischer oder spagyrischer Form immer wieder in Fertigarzneimitteln enthalten. Ansonsten wird er immer wieder Teemischungen beigesetzt, die auf die Atem- oder Verdauungswege ausgerichtet sind. Gerne wird er auch zur Inhalation bei Problemen mit den Atemwegen genutzt.

Zimt in der Schwangerschaft & Stillzeit

Während der Schwangerschaft sollte auf Zimt verzichtet werden. In der Stillzeit stellt der Zimt kein Problem mehr dar.

Cinnamomum bei Magen-Darm-Geschwüren

Bei bestehenden Magen-Darm-Geschwüren sollte auf den Konsum von Zimt verzichtet werden.

Zimt bei Allergien

Das Zimtöl kann bei manchen allergisch-veranlagten Menschen zu Reizungen und allergischen Reaktionen führen. Dabei reicht auch eine äußerliche Anwendung des Öls.

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